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Messen & Events | 19.03.2019

Strahlende Sieger in Hamburg

Fotostrecke Nachwuchstalente beim Next Chef Award (von links): Cyril Bettschen landete auf dem dritten Rang, Sieger Kevin Gedeke und der Zweitplatzierte Fabian Krumnow / Foto: Ulrich Perrey

Wettbewerbe, Spannung und herausragende Sieger – das war in den vergangenen Tagen auf der Internorga zu erleben. So wurde der Internorga Zukunftspreis vergeben, der Nachwuchswettbewerb Next Chef Award und der Deutsche Gastro-Gründerpreis fanden ebenso Sieger wie der Deutsche Vorentscheid zur Pizza-Weltmeisterschaft.

Herausragende Konzepte

Seit 2011 ehrt der Internorga Zukunftspreis Unternehmen, die mit besonderem Mut und herausragendem Engagement neue Standards definieren und als Triebkraft für einen zukunftsfähigen Außer-Haus-Markt agieren. Traditionell wird der Preis am Vorabend der Messe in drei Kategorien verliehen. Zum Festakt in der Handelskammer Hamburg waren führende Köpfe und Experten des Außer-Haus-Markts zugegen. Für den Internorga Zukunftspreis bewerben konnten sich Betriebe jeder Größe. Junge, innovative Unternehmen waren ebenso dabei wie traditionsreiche Familienunternehmen und industrielle Hersteller. „Die Breite der Einreichungen macht deutlich, wie zukunftsgerichtetes Denken und Wirtschaften diese Branche in ihrer Gesamtheit bewegt“, sagt Jurymitglied und Wissenschaftler Dr. J. Daniel Dahm. Die Gewinner:

Trendsetter Produkt – Nahrungsmittel & Getränke: Bonduelle Deutschland

Der Trend „Plantbased Food“ gewinnt in der Gastronomie zunehmend an Bedeutung. Mit ihrer neuen Entwicklung setzt Bonduelle Deutschland innovative Akzente in der vegan-vegetarischen Küche. Pépites heißt die glutenfreie Kreation aus Hülsenfrüchten mit Karotte, Mais oder Zucchini. Dabei handelt es sich um eine hochwertige Protein- und Ballaststoffquelle, zudem ein hochconvenientes Produkt, das auf die Bedürfnisse der Gemeinschaftsgastronomie ausgelegt ist. Dank vielfältiger Rezept- und Anwendungsmöglichkeiten sowie einer einfachen Zubereitung sind die Pépites für den Einsatz in allen Großküchen interessant.

Trendsetter Produkt – Technik & Ausstattung: WMF Group

Die digitale Plattform aus dem Hause der WMF Group hebt das Kaffeegeschäft in ein neues Zeitalter: WMF CoffeeConnect ermöglicht Gastronomen und Hoteliers, alle Kaffeemaschinen effizient und zentral zu managen, was Auslastung und Profitabilität der Systeme steigert. Dafür bedient sich WMF digitaler Schnittstellen und Sensorik. Als integrierte Datenbasis für alle Produkt- und Prozessdaten können über die SaaS-Lösung (Software as a Service) jegliche Kaffeemaschinen in einem Betrieb verwaltet werden. Als Analysetool und Wartungshelfer verbessert WMF CoffeeConnect darüber hinaus die Auslastung der Systeme. Nutzer können Verbrauchs-, Verkaufs- und Absatzzahlen einsehen sowie Serviceinformationen und Fehlermeldungen in Echtzeit abrufen und damit ihr Wartungsmanagement optimieren.

Trendsetter Unternehmen – Gastronomie & Hotellerie: Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser

Der demographische Wandel sorgt für eine Umverteilung der Altersstrukturen und für einen steigenden Anteil älterer Menschen. Um den Bedürfnissen dieser Altersgruppe in Zukunft gerecht zu werden, ist es immanent, schon heute geeignete Strukturen für ihre Versorgung zu schaffen. Als richtungsgebend erweist sich das Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP), Österreichs großer Anbieter für Seniorenbetreuung. 38.000 Mahlzeiten bereiten die Mitarbeiter in 30 Frischküchen täglich zu. Im Mittelpunkt der Produktion stehen regionale, saisonale und biologische Nahrungsmittel. 74 Prozent der verwendeten Produkte stammen aus regionaler Erzeugung und ein Drittel aller Lebensmittel wird in Bio-Qualität bezogen. Eier, Milch und Kaffee stammen aus Bio-Produktion. In herausragendem Maße setze sich der Betrieb mittels Aus- und Weiterbildungsangeboten für Integration und Inklusion ein und nimmt seine soziale Verantwortung ernst: 4.000 Mitarbeiter aus 60 Nationen werden derzeit beschäftigt. Zu den 100 Auszubildenden zählen ebenso minderjährige Asylsuchende, die in die Organisation integriert werden. Und auch Bewohner werden auf freiwilliger Basis bei der Zubereitung der Speisen eingebunden.

Deutscher Gastro-Gründerpreis: Hauptgewinn für Café Über den Tellerrand

Fünf Startups, ein Hauptgewinner: Wieder durfte das Publikum entscheiden beim Finale des Deutschen Gastro-Gründerpreises, den die Internorga, der Leaders Club Deutschland und der Kassensystemanbieter orderbird in diesem Jahr zum zweiten Mal gemeinsam auf der Messe ausrichteten. Fünf von der Jury vorab ausgewählte Gewinner präsentierten in der Endrunde vor rund 450 Gastro-Profis ihre Ideen. Mit dem Münchner Café Über den Tellerrand, einem Integrationsprojekt der gastronomischen Quereinsteigerinnen Jasmin Seipp und Julia Harig, setzte sich ein Konzept durch, in dem Menschen mit und ohne Fluchterfahrung miteinander kochen.

„Unser Konzept ist nicht nur ein Gastronomie-Betrieb, unser Konzept ist auch ein Sozialunternehmen“, so Jasmin Seipp. Seit 2015 kocht eine bunte Community aus Geflüchteten und Münchnern gemeinsam in der Volkshochschule im Stadtteil Haidhausen. Als ein Nachfolger für das Café in dem modernen Bildungszentrum mit rund 1.000 Besuchern am Tag gesucht wurde, griff das Team zu. Am 1. Juli 2018 öffneten sich erstmals die Türen des Café Über den Tellerrand, es entstand ein vielseitiger Ort des voneinander Lernens mit einem kreativ-internationalen Speisenangebot. Über dessen Preise entscheiden die Gäste übrigens mit: Menschen mit kleinem Geldbeutel zahlen sieben Euro, der mittlere Betrag von 8,50 Euro deckt die Kosten und mit dem höchsten Preis von zehn Euro wird das soziale Projekt unterstützt. Betrieben wird das Café von einem gemeinnützigen Verein, einem Ableger der 2013 in Berlin gegründeten Organisation Über den Tellerrand, dem alle Gewinne zu Gute kommen. 15 Arbeitsplätze für Menschen aus 14 Nationen, überwiegend mit Fluchthintergrund, sind so in München entstanden. Auch bei Kochevents und Caterings, die der Verein deutschlandweit anbietet, lernen sich Einheimische und Geflüchtete über das Essen kennen und verstehen.

Als Gewinner des Deutschen Gastro-Gründerpreises winken den Gründerinnen, die beide immer noch ehrenamtlich für den Verein arbeiten, unter anderem 10.000 Euro Startkapital, ein 40-stündiges Coaching durch den Leaders Club Deutschland und eine Trendreise nach New York mit Radeberger sowie eine Influencer Beratung durch Coca-Cola European Partners.

Kevin Gedeke ist Next Chef 2019

Die Finalaufgabe des Next Chef Awards erforderte hohe Fachkenntnis und Talent. Allein durch den Geschmack und den optischen Eindruck mussten die Jungköche ein von Johann Lafer kreiertes Gericht – Seezungen Roulade mit Bries Tortelloni und Paprika-Gemüse – in der Endrunde nachkochen. Kevin Gedeke aus Hamburg bewies seine Fähigkeiten und konnte den Wettbewerb für sich entscheiden: Der 23-Jährige fährt mit dem Titel Next Chef 2019 nach Hause. „Die Konkurrenz war sehr stark. Ich habe in der Stunde, die mir für die Zubereitung blieb, einfach mein Bestes gegeben und bin überglücklich, dass ich die großartige Jury mit meiner Kreation überzeugen konnte. Der Titel zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin“, so der Sieger und Sous-Chef im Hoppe’s Restaurant in Hamburg. Gegen drei Köche hatte er sich im Finale durchgesetzt und kann sich als Siegerprämie auf sein eigenes Kochbuch freuen. Auch der Zweitplatzierte Fabian Krumnow (21), Commis de Cuisine vom Hotel SportSchloss Velen, sowie der Drittplatzierte Cyril Bettschen (24), Chef de Partie im Bellevue-Palace Bern, freuen sich über Preise – ein Profi-Küchengerät von Pacojet sowie Messer von KAI. „Immer wieder begeistert mich die Leidenschaft der Teilnehmer des Next Chef Awards. Das ist für mich der beste Wettbewerb in der deutschen Nachwuchsszene“, sagt Botschafter Johann Lafer.

Auch die prominent besetzte Jury ist von der Bedeutung des Nachwuchswettbewerbs für die Branche überzeugt. „Immer weniger junge Menschen erlernen den Beruf. Wir als Köche und Gastronomen müssen beim Thema Nachwuchsförderung jetzt einfach aktiv werden“, so Jurymitglied Marco Müller. Neben dem Berliner Zwei-Sternekoch versammelten sich am Entscheidertisch Karlheinz Hauser vom Hamburger Hotel Süllberg, Thomas Martin vom Jacobs Restaurant und Christoph Rüffer vom Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg. Außerdem brachten Stefan Wilke vom The Fontenay Hamburg, Rupert Kien von sea chefs Cruises Worldwide sowie Ralf Kroschel von Volkswagen Wolfsburg ihre Expertise ein. Mit Next Chef 2016 Jonas Straube komplettierte in diesem Jahr erstmals ein ehemaliger Wettbewerbsteilnehmer die Jury.

Pasquale Corvaglia gewinnt Vorentscheid der Pizza-WM

Am 18. März 2019 gipfelte das italienische Programm auf der Internorga im Deutschen Vorentscheid der Pizza-Weltmeisterschaft. Live auf der Messe kämpften 21 Teilnehmer um den Finalplatz im italienischen Parma. Pasquale Corvaglia, Geschäftsführer des Restaurants La Trattoria in St. Peter-Ording, konnte die Jury mit seiner extravaganten Kreation von sich überzeugen. Für seine Pizza Amalfi verwendete er Fior di Latte, Tomate Confit, Schweinebacken, Parmiggiano, Burrata und Schale der Amalfi-Zitrone. „Bei der Auswahl der Zutaten habe ich mir besonders viel Zeit genommen. Sie sind das Wichtigste, um den Teig luftig und den Belag saftig werden zu lassen. Ich freue mich sehr, dass die Jury diese Sorgfalt schmecken konnte“, resümmiert er. Im italienischen Parma wird er bei der Pizza-Weltmeisterschaft auf Sieger der weiteren internationalen Vorentscheide in Marseille, Melbourne, Moskau oder Shanghai treffen.

www.internorga.com


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Messen & Events Strahlende Sieger in Hamburg Wettbewerbe, Spannung und herausragende Sieger – das war in den vergangenen Tagen auf der Internorga zu erleben. So wurde der Internorga Zukunftspreis vergeben, der Nachwuchswettbewerb Next Chef Award und der Deutsche Gastro-Gründerpreis fanden ebenso Sieger wie der Deutsche Vorentscheid zur Pizza-Weltmeisterschaft.Herausragende KonzepteSeit 2011 ehrt der Internorga Zukunftspreis Unternehmen, die mit besonderem Mut und herausragendem Engagement neue Standards definieren und als Triebkraft für einen zukunftsfähigen Außer-Haus-Markt agieren. Traditionell wird der Preis am Vorabend der Messe in drei Kategorien verliehen. Zum Festakt in der Handelskammer Hamburg waren führende Köpfe und Experten des Außer-Haus-Markts zugegen. Für den Internorga Zukunftspreis bewerben konnten sich Betriebe jeder Größe. Junge, innovative Unternehmen waren ebenso dabei wie traditionsreiche Familienunternehmen und industrielle Hersteller. „Die Breite der Einreichungen macht deutlich, wie zukunftsgerichtetes Denken und Wirtschaften diese Branche in ihrer Gesamtheit bewegt“, sagt Jurymitglied und Wissenschaftler Dr. J. Daniel Dahm. Die Gewinner:Trendsetter Produkt – Nahrungsmittel & Getränke: Bonduelle DeutschlandDer Trend „Plantbased Food“ gewinnt in der Gastronomie zunehmend an Bedeutung. Mit ihrer neuen Entwicklung setzt Bonduelle Deutschland innovative Akzente in der vegan-vegetarischen Küche. Pépites heißt die glutenfreie Kreation aus Hülsenfrüchten mit Karotte, Mais oder Zucchini. Dabei handelt es sich um eine hochwertige Protein- und Ballaststoffquelle, zudem ein hochconvenientes Produkt, das auf die Bedürfnisse der Gemeinschaftsgastronomie ausgelegt ist. Dank vielfältiger Rezept- und Anwendungsmöglichkeiten sowie einer einfachen Zubereitung sind die Pépites für den Einsatz in allen Großküchen interessant.Trendsetter Produkt – Technik & Ausstattung: WMF GroupDie digitale Plattform aus dem Hause der WMF Group hebt das Kaffeegeschäft in ein neues Zeitalter: WMF CoffeeConnect ermöglicht Gastronomen und Hoteliers, alle Kaffeemaschinen effizient und zentral zu managen, was Auslastung und Profitabilität der Systeme steigert. Dafür bedient sich WMF digitaler Schnittstellen und Sensorik. Als integrierte Datenbasis für alle Produkt- und Prozessdaten können über die SaaS-Lösung (Software as a Service) jegliche Kaffeemaschinen in einem Betrieb verwaltet werden. Als Analysetool und Wartungshelfer verbessert WMF CoffeeConnect darüber hinaus die Auslastung der Systeme. Nutzer können Verbrauchs-, Verkaufs- und Absatzzahlen einsehen sowie Serviceinformationen und Fehlermeldungen in Echtzeit abrufen und damit ihr Wartungsmanagement optimieren.Trendsetter Unternehmen – Gastronomie & Hotellerie: Kuratorium Wiener Pensionisten-WohnhäuserDer demographische Wandel sorgt für eine Umverteilung der Altersstrukturen und für einen steigenden Anteil älterer Menschen. Um den Bedürfnissen dieser Altersgruppe in Zukunft gerecht zu werden, ist es immanent, schon heute geeignete Strukturen für ihre Versorgung zu schaffen. Als richtungsgebend erweist sich das Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP), Österreichs großer Anbieter für Seniorenbetreuung. 38.000 Mahlzeiten bereiten die Mitarbeiter in 30 Frischküchen täglich zu. Im Mittelpunkt der Produktion stehen regionale, saisonale und biologische Nahrungsmittel. 74 Prozent der verwendeten Produkte stammen aus regionaler Erzeugung und ein Drittel aller Lebensmittel wird in Bio-Qualität bezogen. Eier, Milch und Kaffee stammen aus Bio-Produktion. In herausragendem Maße setze sich der Betrieb mittels Aus- und Weiterbildungsangeboten für Integration und Inklusion ein und nimmt seine soziale Verantwortung ernst: 4.000 Mitarbeiter aus 60 Nationen werden derzeit beschäftigt. Zu den 100 Auszubildenden zählen ebenso minderjährige Asylsuchende, die in die Organisation integriert werden. Und auch Bewohner werden auf freiwilliger Basis bei der Zubereitung der Speisen eingebunden.Deutscher Gastro-Gründerpreis: Hauptgewinn für Café Über den TellerrandFünf Startups, ein Hauptgewinner: Wieder durfte das Publikum entscheiden beim Finale des Deutschen Gastro-Gründerpreises, den die Internorga, der Leaders Club Deutschland und der Kassensystemanbieter orderbird in diesem Jahr zum zweiten Mal gemeinsam auf der Messe ausrichteten. Fünf von der Jury vorab ausgewählte Gewinner präsentierten in der Endrunde vor rund 450 Gastro-Profis ihre Ideen. Mit dem Münchner Café Über den Tellerrand, einem Integrationsprojekt der gastronomischen Quereinsteigerinnen Jasmin Seipp und Julia Harig, setzte sich ein Konzept durch, in dem Menschen mit und ohne Fluchterfahrung miteinander kochen.„Unser Konzept ist nicht nur ein Gastronomie-Betrieb, unser Konzept ist auch ein Sozialunternehmen“, so Jasmin Seipp. Seit 2015 kocht eine bunte Community aus Geflüchteten und Münchnern gemeinsam in der Volkshochschule im Stadtteil Haidhausen. Als ein Nachfolger für das Café in dem modernen Bildungszentrum mit rund 1.000 Besuchern am Tag gesucht wurde, griff das Team zu. Am 1. Juli 2018 öffneten sich erstmals die Türen des Café Über den Tellerrand, es entstand ein vielseitiger Ort des voneinander Lernens mit einem kreativ-internationalen Speisenangebot. Über dessen Preise entscheiden die Gäste übrigens mit: Menschen mit kleinem Geldbeutel zahlen sieben Euro, der mittlere Betrag von 8,50 Euro deckt die Kosten und mit dem höchsten Preis von zehn Euro wird das soziale Projekt unterstützt. Betrieben wird das Café von einem gemeinnützigen Verein, einem Ableger der 2013 in Berlin gegründeten Organisation Über den Tellerrand, dem alle Gewinne zu Gute kommen. 15 Arbeitsplätze für Menschen aus 14 Nationen, überwiegend mit Fluchthintergrund, sind so in München entstanden. Auch bei Kochevents und Caterings, die der Verein deutschlandweit anbietet, lernen sich Einheimische und Geflüchtete über das Essen kennen und verstehen.Als Gewinner des Deutschen Gastro-Gründerpreises winken den Gründerinnen, die beide immer noch ehrenamtlich für den Verein arbeiten, unter anderem 10.000 Euro Startkapital, ein 40-stündiges Coaching durch den Leaders Club Deutschland und eine Trendreise nach New York mit Radeberger sowie eine Influencer Beratung durch Coca-Cola European Partners.Kevin Gedeke ist Next Chef 2019Die Finalaufgabe des Next Chef Awards erforderte hohe Fachkenntnis und Talent. Allein durch den Geschmack und den optischen Eindruck mussten die Jungköche ein von Johann Lafer kreiertes Gericht – Seezungen Roulade mit Bries Tortelloni und Paprika-Gemüse – in der Endrunde nachkochen. Kevin Gedeke aus Hamburg bewies seine Fähigkeiten und konnte den Wettbewerb für sich entscheiden: Der 23-Jährige fährt mit dem Titel Next Chef 2019 nach Hause. „Die Konkurrenz war sehr stark. Ich habe in der Stunde, die mir für die Zubereitung blieb, einfach mein Bestes gegeben und bin überglücklich, dass ich die großartige Jury mit meiner Kreation überzeugen konnte. Der Titel zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin“, so der Sieger und Sous-Chef im Hoppe’s Restaurant in Hamburg. Gegen drei Köche hatte er sich im Finale durchgesetzt und kann sich als Siegerprämie auf sein eigenes Kochbuch freuen. Auch der Zweitplatzierte Fabian Krumnow (21), Commis de Cuisine vom Hotel SportSchloss Velen, sowie der Drittplatzierte Cyril Bettschen (24), Chef de Partie im Bellevue-Palace Bern, freuen sich über Preise – ein Profi-Küchengerät von Pacojet sowie Messer von KAI. „Immer wieder begeistert mich die Leidenschaft der Teilnehmer des Next Chef Awards. Das ist für mich der beste Wettbewerb in der deutschen Nachwuchsszene“, sagt Botschafter Johann Lafer.Auch die prominent besetzte Jury ist von der Bedeutung des Nachwuchswettbewerbs für die Branche überzeugt. „Immer weniger junge Menschen erlernen den Beruf. Wir als Köche und Gastronomen müssen beim Thema Nachwuchsförderung jetzt einfach aktiv werden“, so Jurymitglied Marco Müller. Neben dem Berliner Zwei-Sternekoch versammelten sich am Entscheidertisch Karlheinz Hauser vom Hamburger Hotel Süllberg, Thomas Martin vom Jacobs Restaurant und Christoph Rüffer vom Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg. Außerdem brachten Stefan Wilke vom The Fontenay Hamburg, Rupert Kien von sea chefs Cruises Worldwide sowie Ralf Kroschel von Volkswagen Wolfsburg ihre Expertise ein. Mit Next Chef 2016 Jonas Straube komplettierte in diesem Jahr erstmals ein ehemaliger Wettbewerbsteilnehmer die Jury.Pasquale Corvaglia gewinnt Vorentscheid der Pizza-WMAm 18. März 2019 gipfelte das italienische Programm auf der Internorga im Deutschen Vorentscheid der Pizza-Weltmeisterschaft. Live auf der Messe kämpften 21 Teilnehmer um den Finalplatz im italienischen Parma. Pasquale Corvaglia, Geschäftsführer des Restaurants La Trattoria in St. Peter-Ording, konnte die Jury mit seiner extravaganten Kreation von sich überzeugen. Für seine Pizza Amalfi verwendete er Fior di Latte, Tomate Confit, Schweinebacken, Parmiggiano, Burrata und Schale der Amalfi-Zitrone. „Bei der Auswahl der Zutaten habe ich mir besonders viel Zeit genommen. Sie sind das Wichtigste, um den Teig luftig und den Belag saftig werden zu lassen. Ich freue mich sehr, dass die Jury diese Sorgfalt schmecken konnte“, resümmiert er. Im italienischen Parma wird er bei der Pizza-Weltmeisterschaft auf Sieger der weiteren internationalen Vorentscheide in Marseille, Melbourne, Moskau oder Shanghai treffen.www.internorga.com

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