Der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) wertet den vorläufigen Stopp des Gesetzentwurfs zur Einführung einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke als wichtiges Signal gegen zusätzliche Belastungen für Unternehmen und Verbraucher.
BdS-Hauptgeschäftsführer Markus Suchert erklärt: Die Intervention des Kanzleramts ist richtig. Eine Zuckersteuer ist in Zeiten steigender Kosten und bürokratischer Belastungen der falsche Weg und ein Paradebeispiel für fehlgeleitete Politik. Die Unternehmen der Branche brauchen jetzt Luft zum Investieren – keine neuen Steuern, neue Bürokratie und weitere Kosten. Eine solche Steuer kurbelt die Wirtschaft nicht an. Sie würde Produkte verteuern und damit letztlich auch die Gäste belasten. Gleichzeitig schafft sie neue Bürokratie für die Betriebe und zwingt Unternehmen dazu, ihre IT- und Abrechnungssysteme innerhalb kurzer Fristen anzupassen. Das ist das Gegenteil von Bürokratieabbau.
Eine Zuckersteuer gefährdet Investitionen und bremst die Wirtschaft weiter aus. Gerade die Systemgastronomie steht für Investitionen, Wachstum und Beschäftigung. Dafür brauchen unsere Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen und mehr wirtschaftlichen Spielraum – nicht immer neue Belastungen. Der Stopp der Zuckersteuer sollte deshalb mehr sein als eine Atempause. Jetzt muss der nächste Schritt folgen: Schluss mit immer neuen Steuern und Abgaben zur Finanzierung von Haushaltslücken, stattdessen konsequenter Bürokratieabbau und echte Strukturreformen.“
