Management & Strategien | 10.01.2024

Kartenzahlungen essenziell

kontaktlos zahlen Statt PIN-Eingabe oder mit Unterschrift den Kauf abzuschließen, bevorzugen es viele Konsumenten und Gäste mittlerweile, die Karte einfach kurz ans Terminal zu halten / Motivbild: www.pexels.com

Um Bedürfnissen gerecht zu werden und wichtige Geschäftsabläufe effizient zu gestalten, setzen kleine Gewerbetreibende mehr denn je auf bargeldlose Zahlungen. Bargeld wird damit immer unbedeutender für kleine Händler und Gastronomen. Dies zeigt eine Analyse des Finanztechnologie-Unternehmens SumUp.

So hat die Entwicklung der Kartenzahlungen branchenübergreifend von Oktober 2021 zu Oktober 2023 zugelegt. Im Oktober 2023 konnten Händler über Kartenzahlungen ein Umsatzwachstum von durchschnittlich 24 Prozent im Vergleich zu Oktober 2021 verbuchen. Die durchschnittliche Anzahl der Transaktionen nahm dabei in diesen zwei Jahren, von Oktober 2021 zu Oktober 2023, um fast 44 Prozent zu. Eine Analyse der jährlichen Entwicklungen zeigt, dass von Oktober 2021 zu Oktober 2022 ein stärkerer Anstieg (24,6 Prozent) verzeichnet werden konnte als im darauffolgenden Vergleichszeitraum von Oktober 2022 zu Oktober 2023 (Zunahme um 15,4 Prozent).

Die Etablierung von Kartenzahlungen zeigt sich auch bei der Höhe des Zahlbetrages. Während die Transaktionen von Jahr zu Jahr zunehmen, sinkt der Betrag, der mit Karte gezahlt wird von Oktober 2021 zu Oktober 2023 um 13,4 Prozent. Bei den deutschen Konsumenten wird die Karte somit nachweislich immer regelmäßiger auch für Kleinstbeträge eingesetzt.

Gastronomie hat besonders stark zugelegt
Im direkten Vergleich der Branchen zeigt sich: Bargeldlose Bezahllösungen sind besonders in der Gastronomie verbreitet. So konnten von Oktober 2021 zu Oktober 2023 41 Prozent mehr durchschnittliche Kartenzahlungen verzeichnet werden. Zugleich verbuchten die Gastronomen durchschnittlich einen um 29 Prozent höheren Umsatz.

Kontaktlose Zahlungen boomen

Statt PIN-Eingabe oder mit Unterschrift den Kauf abzuschließen, bevorzugen es viele Konsumenten und Gäste mittlerweile, die Karte einfach kurz ans Terminal zu halten. Die Analyse von SumUp belegt, dass die Anzahl kontaktloser Zahlungen in den letzten zwei Jahren enorm gestiegen ist. Mittlerweile erfolgen 89 Prozent aller Transaktionen kontaktlos. Besonders von Oktober 2021 zu Oktober 2022 gibt es hier einen deutlichen Zuwachs um 48,7 Prozent. Auch in der nachfolgenden Zeitspanne von 2022 zu 2023 legen die kontaktlosen Zahlungen noch einmal um 26,9 Prozent zu. Parallel dazu sinkt die PIN-Abfrage kontinuierlich (-39,2 Prozent).

Bundesländer holen auf

Noch immer hält sich die Annahme, dass im Stadt-Land-Vergleich Kartenzahlungen vor allem in Großstädten anzutreffen sind. Doch ein Blick auf die Entwicklung in den Bundesländern zeigt, dass viele ländlich geprägte Bundesländer aufgeholt haben. Mit einem Zuwachs von knapp 64 Prozent weist Sachsen im Zeitraum 2021 zu 2023 den stärksten Anstieg auf. Sächsische Gewerbetreibende konnten damit im direkten Vergleich zu vor zwei Jahren ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 40,4 Prozent erzielen. Hessen liegt mit 61,9 Prozent mehr Transaktionen und einem Umsatzplus von 32,5 Prozent nur knapp dahinter. Aber auch kleine Händler in Brandenburg profitieren von digitalen Bezahllösungen: So nahmen die durchschnittlichen Transaktionen dort um 60,7 Prozent, der Umsatz um 19,2 Prozent zu.

Für die Analyse hat SumUp von Oktober 2021 bis Oktober 2023 anonymisierte Transaktionen innerhalb Deutschlands in den Bereichen Gastronomie, Beauty, Handwerker, Einzelhandel und Bekleidung analysiert.

www.sumup.de


Beiträge, die Sie auch interessieren könnten

Anzeige
Management & Strategien Kartenzahlungen essenziell Um Bedürfnissen gerecht zu werden und wichtige Geschäftsabläufe effizient zu gestalten, setzen kleine Gewerbetreibende mehr denn je auf bargeldlose Zahlungen. Bargeld wird damit immer unbedeutender für kleine Händler und Gastronomen. Dies zeigt eine Analyse des Finanztechnologie-Unternehmens SumUp.So hat die Entwicklung der Kartenzahlungen branchenübergreifend von Oktober 2021 zu Oktober 2023 zugelegt. Im Oktober 2023 konnten Händler über Kartenzahlungen ein Umsatzwachstum von durchschnittlich 24 Prozent im Vergleich zu Oktober 2021 verbuchen. Die durchschnittliche Anzahl der Transaktionen nahm dabei in diesen zwei Jahren, von Oktober 2021 zu Oktober 2023, um fast 44 Prozent zu. Eine Analyse der jährlichen Entwicklungen zeigt, dass von Oktober 2021 zu Oktober 2022 ein stärkerer Anstieg (24,6 Prozent) verzeichnet werden konnte als im darauffolgenden Vergleichszeitraum von Oktober 2022 zu Oktober 2023 (Zunahme um 15,4 Prozent).Die Etablierung von Kartenzahlungen zeigt sich auch bei der Höhe des Zahlbetrages. Während die Transaktionen von Jahr zu Jahr zunehmen, sinkt der Betrag, der mit Karte gezahlt wird von Oktober 2021 zu Oktober 2023 um 13,4 Prozent. Bei den deutschen Konsumenten wird die Karte somit nachweislich immer regelmäßiger auch für Kleinstbeträge eingesetzt.Gastronomie hat besonders stark zugelegt Im direkten Vergleich der Branchen zeigt sich: Bargeldlose Bezahllösungen sind besonders in der Gastronomie verbreitet. So konnten von Oktober 2021 zu Oktober 2023 41 Prozent mehr durchschnittliche Kartenzahlungen verzeichnet werden. Zugleich verbuchten die Gastronomen durchschnittlich einen um 29 Prozent höheren Umsatz.Kontaktlose Zahlungen boomenStatt PIN-Eingabe oder mit Unterschrift den Kauf abzuschließen, bevorzugen es viele Konsumenten und Gäste mittlerweile, die Karte einfach kurz ans Terminal zu halten. Die Analyse von SumUp belegt, dass die Anzahl kontaktloser Zahlungen in den letzten zwei Jahren enorm gestiegen ist. Mittlerweile erfolgen 89 Prozent aller Transaktionen kontaktlos. Besonders von Oktober 2021 zu Oktober 2022 gibt es hier einen deutlichen Zuwachs um 48,7 Prozent. Auch in der nachfolgenden Zeitspanne von 2022 zu 2023 legen die kontaktlosen Zahlungen noch einmal um 26,9 Prozent zu. Parallel dazu sinkt die PIN-Abfrage kontinuierlich (-39,2 Prozent).Bundesländer holen aufNoch immer hält sich die Annahme, dass im Stadt-Land-Vergleich Kartenzahlungen vor allem in Großstädten anzutreffen sind. Doch ein Blick auf die Entwicklung in den Bundesländern zeigt, dass viele ländlich geprägte Bundesländer aufgeholt haben. Mit einem Zuwachs von knapp 64 Prozent weist Sachsen im Zeitraum 2021 zu 2023 den stärksten Anstieg auf. Sächsische Gewerbetreibende konnten damit im direkten Vergleich zu vor zwei Jahren ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 40,4 Prozent erzielen. Hessen liegt mit 61,9 Prozent mehr Transaktionen und einem Umsatzplus von 32,5 Prozent nur knapp dahinter. Aber auch kleine Händler in Brandenburg profitieren von digitalen Bezahllösungen: So nahmen die durchschnittlichen Transaktionen dort um 60,7 Prozent, der Umsatz um 19,2 Prozent zu.Für die Analyse hat SumUp von Oktober 2021 bis Oktober 2023 anonymisierte Transaktionen innerhalb Deutschlands in den Bereichen Gastronomie, Beauty, Handwerker, Einzelhandel und Bekleidung analysiert.www.sumup.de

Anmelden


Sie haben noch keinen Zugang? Jetzt kostenlos registrieren!

Passwort vergessen?

Kostenlose Registrierung


Sie haben bereits einen Zugang? Zum Login!

Passwort vergessen


Diese Website verwendet Cookies. Indem Sie die Website und ihre Angebote nutzen und weiter navigieren, akzeptieren Sie diese Cookies. Dies können Sie in Ihren Browsereinstellungen ändern. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.