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Markt & Produkte | 14.02.2018

Volle Orientierung

Die einzuhaltenden Vorgaben für die Kennzeichnung von Gläsern am Beispiel eines Glases von Stölzle Lausitz / Foto: Stölzle Lausitz

Mit neuer Technik bereitet sich der Glashersteller Stölzle Lausitz darauf vor, jedes Glas individuell und volumengenau mit einem Füllstrich markieren zu können.

Die Kennzeichnung von Gläsern und Karaffen in der Gastronomie seit langem verpflichtend. Der Gast muss schließlich wissen, was er für welche Menge bezahlt und sich sicher sein, dass er das gewünschte Quantum dann auch erhält. Die Größe der Gläser und Füllmengen sowie der Mindestabstand des Füllstrichs vom Glasrand und andere spezifische Vorgaben sind in der Schankgefäßeverordnung, die im Jahr 2016 den europäischen Regeln angepasst wurde, klar geregelt.

In dieser Verordnung sind auch die genauen Vorgaben zu finden, die ein Hersteller einhalten muss, der Gläser mit einem Füllstrich anbietet. Dazu gehört beispielsweise die Längenvorgabe des Füllstrichs von zehn Millimetern oder auch das Herstellerkürzel, mit dem erkennbar ist, wer die Markierung vorgenommen hat. Dass die Orientierungshilfe auf dem Glas dauerhaft und gut sichtbar sein muss, versteht sich im Rahmen der Vorschriften von selber. Die Erfahrungen der letzten Zeit zeigen eine Zunahme der Kontrollen in der Gastronomie wie auch bei den Herstellern, so dass jeder, der gewerblich Getränke ausschenkt, gut beraten ist, hier auf Nummer sicher zu gehen. Dies ist für Gastronomen einfach, wenn sie ihre Gläser und Karaffen von etablierten Herstellern kaufen.

Grundsätzlich müssen Gläser ab einem Volumen von 0,01 Liter gekennzeichnet werden. Ausnahmen sind erlaubt, wenn die Getränke in markierten Karaffen serviert werden, so wie es oft bei Wein der Fall ist.

Um für das breite Produktsortiment von Weingläsern, Glasbechern oder Karaffen für die professionellen Anwender die notwendigen Markierungen zu liefern und damit Sicherheit zu bedienen, ist beim Glashersteller Stölzle Lausitz eine ganze Abteilung damit beschäftigt, die normierten Füllstriche dauerhaft aufzudrucken oder auch per Sandstrahl im Glas anzubringen. Dafür erfüllt der Hersteller aus Sachsen alle Vorgaben, die das Eichamt als zertifizierende Behörde vorgibt. Derzeit werden für die korrekte Kennzeichnung aus jeder Charge neuer Gläser Muster entnommen und ausgelitert. Damit wird sichergestellt, dass für diese Produktionseinheit der Füllstrich im Rahmen der erlaubten Toleranz gesetzt wird.

In den nächsten Monaten rüstet Stölzle Lausitz in diesem Bereich auf: Mit einer neuen Technik wird dann jedes einzelne Glas, das markiert werden soll, vermessen und ohne die Verwendung von Flüssigkeit das Volumen automatisch berechnet. Dadurch ist die exakte Platzierung jedes Füllstrichs individuell für jedes Glas möglich. Im gleichen Arbeitsgang erfolgt dann auch laserbasiert das Aufbringen der Markierung. Im Rahmen dieser Arbeiten ist es ebenfalls möglich, individuelle Dekore, Schriftzüge oder Logos aufzubringen.

www.stoelzle-lausitz.com

 


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Markt & Produkte Volle Orientierung Mit neuer Technik bereitet sich der Glashersteller Stölzle Lausitz darauf vor, jedes Glas individuell und volumengenau mit einem Füllstrich markieren zu können.Die Kennzeichnung von Gläsern und Karaffen in der Gastronomie seit langem verpflichtend. Der Gast muss schließlich wissen, was er für welche Menge bezahlt und sich sicher sein, dass er das gewünschte Quantum dann auch erhält. Die Größe der Gläser und Füllmengen sowie der Mindestabstand des Füllstrichs vom Glasrand und andere spezifische Vorgaben sind in der Schankgefäßeverordnung, die im Jahr 2016 den europäischen Regeln angepasst wurde, klar geregelt.In dieser Verordnung sind auch die genauen Vorgaben zu finden, die ein Hersteller einhalten muss, der Gläser mit einem Füllstrich anbietet. Dazu gehört beispielsweise die Längenvorgabe des Füllstrichs von zehn Millimetern oder auch das Herstellerkürzel, mit dem erkennbar ist, wer die Markierung vorgenommen hat. Dass die Orientierungshilfe auf dem Glas dauerhaft und gut sichtbar sein muss, versteht sich im Rahmen der Vorschriften von selber. Die Erfahrungen der letzten Zeit zeigen eine Zunahme der Kontrollen in der Gastronomie wie auch bei den Herstellern, so dass jeder, der gewerblich Getränke ausschenkt, gut beraten ist, hier auf Nummer sicher zu gehen. Dies ist für Gastronomen einfach, wenn sie ihre Gläser und Karaffen von etablierten Herstellern kaufen.Grundsätzlich müssen Gläser ab einem Volumen von 0,01 Liter gekennzeichnet werden. Ausnahmen sind erlaubt, wenn die Getränke in markierten Karaffen serviert werden, so wie es oft bei Wein der Fall ist.Um für das breite Produktsortiment von Weingläsern, Glasbechern oder Karaffen für die professionellen Anwender die notwendigen Markierungen zu liefern und damit Sicherheit zu bedienen, ist beim Glashersteller Stölzle Lausitz eine ganze Abteilung damit beschäftigt, die normierten Füllstriche dauerhaft aufzudrucken oder auch per Sandstrahl im Glas anzubringen. Dafür erfüllt der Hersteller aus Sachsen alle Vorgaben, die das Eichamt als zertifizierende Behörde vorgibt. Derzeit werden für die korrekte Kennzeichnung aus jeder Charge neuer Gläser Muster entnommen und ausgelitert. Damit wird sichergestellt, dass für diese Produktionseinheit der Füllstrich im Rahmen der erlaubten Toleranz gesetzt wird.In den nächsten Monaten rüstet Stölzle Lausitz in diesem Bereich auf: Mit einer neuen Technik wird dann jedes einzelne Glas, das markiert werden soll, vermessen und ohne die Verwendung von Flüssigkeit das Volumen automatisch berechnet. Dadurch ist die exakte Platzierung jedes Füllstrichs individuell für jedes Glas möglich. Im gleichen Arbeitsgang erfolgt dann auch laserbasiert das Aufbringen der Markierung. Im Rahmen dieser Arbeiten ist es ebenfalls möglich, individuelle Dekore, Schriftzüge oder Logos aufzubringen.www.stoelzle-lausitz.com

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