Kraft Heinz stellt auf 100 Prozent erneuerbaren Strom in seinen Werken um. Der Umstieg umfasst auch Europas größte Ketchup-Fabrik, die ab sofort erneuerbaren Strom aus Solar- und Windenergie nutzt. Vier Jahre nach der ersten Investition in Windenergie hat Kraft Heinz in seinen europäischen Werken einen Stromverbrauch von 100 Prozent aus erneuerbaren Energien erreicht.
Kraft Heinz betreibt acht Werke in Europa und produziert dort rund 840 Tausend Tonnen Saucen, Kondiments und Konserven für die führenden Lebensmittelmarken Europas – darunter Heinz, Orlando, Honig, Lea & Perrins, Bénédicta und Pudliszki. Die Standorte der Werke befinden sich im Vereinigten Königreich, in den Niederlanden, Frankreich, Polen sowie in Spanien.
Mit dem vollen Umstieg auf erneuerbare Energien in den Werken hat Kraft Heinz einen Meilenstein erreicht, der durch mehrere Initiativen im Bereich erneuerbare Energien vorangetrieben wurde. Darunter ein virtueller Stromabnahmevertrag (vPPA) über zwölf Jahre mit Repsol, einem weltweit tätigen Multi-Energie-Unternehmen mit Sitz in Madrid.
Im Rahmen der Dekarbonisierung seiner Betriebsabläufe investiert Kraft Heinz europaweit unter anderem in folgende Projekte:
. CO₂-ärmerer Transport: Zehn neue mit Bio-LNG betriebene Lkw wurden in die europäische Flotte aufgenommen. Sie verursachen rund 90 Prozent weniger CO₂-Emissionen als herkömmliche Fahrzeuge. In Frankreich senkte die Umstellung auf Rapsöl die Emissionen im Transport um 60 Prozent.
- Solarenergie: Ausbau der Solarstromerzeugung durch neue Solaranlagen an Produktions- und Lagerstandorten in den Niederlanden und im Vereinigten Königreich.
- Wärmeenergie: Wärmepumpen im Werk Kitt Green (UK) reduzierten den Erdgasverbrauch zur Wassererwärmung um 15 Prozent. Ähnliche Anlagen wurden auch in Elst und Utrecht installiert.
- Windenergie: Der erste europäische vPPA aus dem Jahr 2021 soll genügend erneuerbaren Strom erzeugen, um jährlich rund 25.000 durchschnittliche EU-Haushalte zu versorgen.
- CO₂-arme Technologien: Gemeinsam mit Eneco untersucht Kraft Heinz die Elektrifizierung des Wärmebedarfs im Ketchup-Werk in Elst in den Niederlanden.
„Ein 100 Prozent erneuerbarer Stromverbrauch in Europa zeigt die Investitionen von Kraft Heinz in seine europäischen Standorte“, sagt Michiel de Jonge, Vice President European Operations. „Unsere Werke spielen eine Schlüsselrolle bei der Dekarbonisierung unserer Produktion. Deshalb setzen wir weiterhin auf Ressourceneffizienz und erneuerbare Energien, um das Ziel Europas mit einer nachhaltigeren Lebensmittelproduktion zu unterstützen.“
