Die Fußball-Weltmeisterschaft sorgte bereits in der ersten Turnierwoche für spürbare Impulse im stationären Handel. Eine aktuelle Analyse des Finanztechnologie-Unternehmens SumUp zeigt: Besonders Bars und Clubs profitieren von der erhöhten Nachfrage rund um die Spiele der deutschen Nationalmannschaft.
Während des ersten Deutschland-Spiels gegen Curaçao am 14. Juni stiegen die bargeldlosen Einnahmen während der Spiel- und Nachspielzeit gegenüber dem Sonntag der Vorwoche um mehr als 200 Prozent.
Bars und Clubs sind die klaren Gewinner der WM
Die SumUp-Auswertung zeigt, dass die bargeldlosen Einnahmen in Bars und Clubs während des Spiels zwischen 18:00 und 20:00 Uhr im Vergleich zur vorherigen Sonntagen um 146,96 Prozent zunahmen, während die Anzahl der Transaktionen um 147,53 Prozent stieg.
Der höchste Zuwachs ist dann nach dem Abpfiff zu beobachten: Zwischen 20:00 und 22:00 Uhr stiegen die bargeldlosen Zahlungen in Bars und Clubs um 213,74 Prozent, die Zahl der Transaktionen um 155,62 Prozent. Gleichzeitig erhöhte sich der durchschnittliche Bonwert gegenüber dem Sonntag der Vorwoche um knapp zwei Euro.
Public Viewing statt Restaurantbesuch
Anders als bei Bars und Clubs entwickelten sich klassische Restaurants und Cafés während des Spiels deutlich zurückhaltender. So gingen die bargeldlosen Umsätze in Cafés und Restaurants während der Spielzeit im Vergleich zu einem normalen Sonntag um 13,78 Prozent zurück, die Zahlungen sanken um 20,77 Prozent.
Dies deutet darauf hin, dass viele Fans das Spiel gezielt in Bars, Kneipen und Public-Viewing-Locations oder vor den heimischen Bildschirmen verfolgten, während klassische Restaurantbesuche an diesem Abend eher in den Hintergrund rückten.
Weitere Ergebnisse im Überblick
Über den gesamten Tag betrachtet verzeichneten Bars und Clubs ein Umsatzwachstum von 33,16 Prozent gegenüber der Vorwoche und 25,49 Prozent mehr Transaktionen.
Selbst in den späten Abendstunden zwischen 23:00 Uhr und Mitternacht zeigte sich ein anhaltender Effekt mit einem Einnahmenplus von 37,29 Prozent und einem Transaktionsplus von 39,57 Prozent in Bars und Clubs.
