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Branchennews | 24.10.2018

So isst Deutschland

Was kommt auf den Teller? Eine aktuelle Studie untersucht die Essgewohnheiten in Deutschland / Motivbild: www.pexels.com

Eine aktuelle Studie von Caterwings gibt Aufschluss darüber, wie unterschiedlich sich die Deutschen in den einzelnen Bundesländern ernähren und wie sich Essgewohnheiten unterscheiden.

Die von Caterwings, einem Online-Marktplatz für Caterings, veröffentlichte Studie untersuchte unter anderem den Lebensmittelkonsum allgemein und den Fleischkonsum in Deutschland nach Bundesländern und Geschlechtern. Als Indikator für die unterschiedlichen Essgewohnheiten wurden für alle Landeshauptstädte unter anderem die Restaurantdichte sowie die Anzahl an vegetarischen und veganen Restaurants mit der von Fast Food-Restaurants, Food Trucks und Lieferdiensten verglichen. Die Daten geben Aufschluss darüber, ob sich eine Region eher gesund und bewusst oder bequem zuhause und von Fast Food ernährt.

Berlin hat die Nase vorn

Mit 7.615 Restaurants hat die Bundeshauptstadt insgesamt die höchste Anzahl an Restaurants aller Landeshauptstädte. Schlusslicht bildet Schwerin mit 143 Restaurants. Betrachtet man jedoch die Restaurantdichte, also die Anzahl der Restaurants pro Kopf, zeigt sich ein anderes Bild: In diesem Bereich ist Düsseldorf – mit 4,1 Restaurants pro 1.000 Einwohnern – Spitzenreiter. Magdeburg hat die geringste Anzahl von Restaurants pro Kopf: 1,7 Restaurants pro 1.000 Einwohner.

Vegetarisch, vegan und auf der Straße

Auch in Sachen pflanzlicher Ernährung ist Berlin vorne mit dabei: 41 Prozent der Restaurants in der deutschen Hauptstadt servieren vegetarische oder vegane Gerichte. In Schwerin dagegen sind es nur 19 Prozent der Restaurants, welche ausschließlich vegetarische oder vegane Küche anbieten. In Dresden sind mit nur zwei Wagen die wenigsten Food Trucks auf den Straßen unterwegs, während Berlin mit insgesamt 85 Vertretern im Vergleich sehr gut ausgestattet ist. Auch in der Anzahl an Fast Food-Restaurants (754 Restaurants) und Lieferdiensten (693 Anbietern) ist die Hauptstadt Spitzenreiter.

Um den Trend der vegetarischen oder veganen Ernährungsweise weiter zu analysieren, wurde untersucht, wie verbreitet eine bewusst fleischlose Ernährung unter Frauen und Männern in den Bundesländern ist. Insgesamt ernähren sich 6,31 Millionen Bundesbürger vegetarisch und machen damit 7,6 Prozent an der Gesamtbevölkerung aus. Die meisten Vegetarier leben in Nordrhein-Westfalen, was allerdings nicht verwunderlich ist, da dies das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschlands ist. Auffallend ist, dass sich in allen Bundesländern mehr Frauen als Männer für eine pflanzenbasierte Ernährung entscheiden. Nur etwa zwei Millionen deutsche Männer bezeichnen sich als Vegetarier, dagegen sind es bundesweit etwa 4,4 Millionen Vegetarierinnen.

Um einen konkreten Eindruck vom Konsum tierischer Produkte der Deutschen zu erhalten, wirft die Studie außerdem einen Blick darauf, welchen Anteil Fleisch und Wurstwaren, Milchprodukte, wie Käse, und Eier in unserer täglichen Ernährung ausmachen. Auch hier wurde – auf das Gramm genau – zwischen den Bundesländern und Geschlechtern verglichen. Aus den Ergebnissen lassen sich überraschende Erkenntnisse gewinnen. So konsumieren Männer in Brandenburg täglich 123 Gramm mehr Milchprodukte als die Männer im nördlichen Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern. Nicht überrascht hat das Ergebnis, dass in allen Ländern Männer mehr Fleisch konsumieren als Frauen.

Hier geht es zur kompletten Studie:

www.caterwings.de/caterers/so-isst-deutschland/

www.caterwings.de


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