Gastrotel Weekly | 15.01.2026

So hat Deutschland 2025 bestellt

Lieferservice Motivbild: www.pexels.com

Der Lieferando Report 2025 ist da und auch dieses Jahr liefert er viele Einblicke in die Bestellpräferenzen deutscher Bestellliebhaber. Überraschungen treffen auf Klischees – und mit der Currywurst scheint ein Kult-Snack zum heimlichen Delivery-Favoriten der Deutschen zu avancieren.

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und doch gibt es Gerichte, die bei nahezu allen Lieferando-Kunden irgendwann mal im Warenkorb landen. 2025 wurde die Rangliste der beliebtesten Speisen von Cheeseburger, Pizza Magherita und dem Chickenburger angeführt. Bei den Beilagen rangieren Pommes, Chicken McNuggets und Curly Fries auf den ersten drei Plätzen. Die Gerichte mit dem größten Bestellwachstum im Vergleich zum Vorjahr stehen wiederum ganz im Zeichen des Burgers: Der Lieferando Smash Burger von Burger Vision, der Chicken-Cheeseburger und der Single Smash Burger kletterten in der Gunst der Kunden steil nach oben. Für den süßen Abschluss sorgten schließlich Tiramisu, McFlurry und der Lava Cake. Keine Desserts wurden 2025 häufiger bestellt als diese.

Korean Hype: Bestellungen koreanischer Gerichte verdreifachen sich  

Bei der stetig wachsenden Zahl an Pasta- und Pizza-Gerichten verwundert es kaum, dass die italienische Küche zu den beliebtesten des zurückliegenden Jahres zählt. Dicht gefolgt von amerikanischen sowie japanischen Restaurants und Delivery-Services. Den größten Sprung konnte in diesem Jahr jedoch die koreanische Küche verzeichnen. Das Bestellaufkommen hat sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdreifacht (plus 194 Prozent), was wohl mit dem anhaltenden Korean Hype rund um K-Pop, Skincare und die positive Wirkung von Kimchi zusammenhängt. Die spanische (plus 130 Prozent) und die portugiesische Küche (plus 100 Prozent) legten ebenfalls kräftig zu. Die deutsche Küche konnte zwar nur ein kleines Plus von sieben Prozent erzielen, brachte dabei jedoch einen heimlichen Helden hervor: Die gute alte Currywurst mit Pommes wurde mehr als doppelt so oft (plus 121 Prozent) bestellt wie im vergangenen Jahr.

Natürlich gab es auch im Jahr 2025 wieder Bestellungen, die sich deutlich von anderen abgehoben haben. Bei der Pizzeria La Besta aus Bochum ging im Februar zum Beispiel die teuerste Lieferando-Bestellung des Jahres ein: Für 50 große Party-Pizzen, 25 große Salatplatten, 25 mittlere Pasta-Bleche und Pizzabrötchen mit Kräuterbutter waren genau 2591,25 Euro fällig. Die teuerste Non-Food-Bestellung bei MediaMarkt in Berlin-Steglitz fiel mit 1580,27 Euro dagegen fast schon günstig aus. 

Ganz ähnlich sieht es bei jener Person aus, die 2025 am häufigsten bei Lieferando bestellt hat: Unfassbare 3658 Bestellungen gingen von einem einzigen Account aus Berlin ein, was rund zehn Bestellungen pro Tag entspricht. An welchem Tag die Person die meisten Bestellungen aufgegeben hat, ist zwar nicht bekannt, doch es könnte durchaus der 2. Februar gewesen sein. An keinem Tag gingen deutschlandweit mehr Bestellungen bei Lieferando ein.  

Was bei TikTok und Co. viral geht, wird auf Lieferando bestellt 

Reichweitenstarke Social-Media-Plattformen und Creator machen aus neuen Food-Konzepten immer wieder virale Trends. Dass sich diese durchaus in den Bestellpräferenzen der Kunden niederschlagen können, hat der Hype um Kimchi und das wachsende Interesse an der koreundanischen Küche bereits gezeigt. Ganz ähnlich sieht es beim Smash-Burger aus: Was als Trend in den sozialen Medien begann, hat sich längst auch auf das Bestellaufkommen übertragen. Dieses lag 2025 satte 270 Prozent über dem Vorjahreswert.

Und es geht noch weiter: Lieferando Restaurant-Partner wie beispielsweise Milano Vice konnten mit Kreationen wie Hot Honey Pizza oder Hot Honey Cheesy Bites ein Bestellplus von bis zu 190 beziehungsweise 420 Prozent verzeichnen. Beide Gerichte sind angelehnt an den gleichnamigen Foodtrend, der die Süße des Honigs mit der Schärfe einer Chili kombiniert. Matcha-Bestellungen sind weiterhin im Trend und um beachtliche 60 Prozent gestiegen, was wohl auch mit dem gehypten Iced-Strawberry-Matcha zusammenhängt, der 22-mal häufiger bestellt wurde als im Vorjahr.

Repräsentative Umfrage verrät mehr über Bestellvorlieben und Präferenzen 

KI wird im Alltag der Menschen immer wichtiger. Das gilt auch für Bestellungen. Gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Civey hat die Liefer-App unter mehr als 2.500 Menschen eine repräsentative Umfrage durchgeführt, um noch mehr über ihre Einstellungen, Präferenzen und Bestellvorlieben zu erfahren. Dabei gab rund jeder Fünfte an, an einem KI-basierten Empfehlungsservice interessiert zu sein. Auffällig: Statt der jüngsten Personengruppe sind es die 30- bis 39-Jährigen, die KI-basierten Funktionen am offensten gegenüberstehen. Mehr als jeder Dritte aus dieser Gruppe kann sich vorstellen, Empfehlungen von künstlicher Intelligenz zu folgen. Haushalte mit Kindern zeigen eine doppelt so hohe Offenheit gegenüber KI-basierten Empfehlungssystemen (32 Prozent) wie kinderlose Haushalte. Gut möglich also, dass der Nachwuchs dazu anregt, sich mit neuen Technologien und deren Möglichkeiten auseinanderzusetzen.

Aktuell vertrauen die meisten Befragten, die regelmäßig Essen bestellen, aber immer noch auf das Urteil von Freunden und der Familie: Fast 30 Prozent orientieren sich an persönlichen Empfehlungen. Öffentliche Bewertungen, zum Beispiel auf Google, dienen derweil für jede fünfte Person, die regelmäßig bestellt, als wichtigste Inspirationsquelle. Allerdings zeigen sich auch in diesem Bereich altersbedingte Unterschiede: So haben Bewertungen in der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen sogar den größten Einfluss (56 Prozent). Bei den 30- bis 39-Jährigen liegt dieser Wert lediglich bei 36 Prozent. Dafür ist diese Gruppe am offensten für Bestellvorschläge, die direkt in der App des Lieferdienstes angezeigt werden (knapp jeder Vierte).

www.lieferando.de


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Gastrotel Weekly So hat Deutschland 2025 bestellt Der Lieferando Report 2025 ist da und auch dieses Jahr liefert er viele Einblicke in die Bestellpräferenzen deutscher Bestellliebhaber. Überraschungen treffen auf Klischees – und mit der Currywurst scheint ein Kult-Snack zum heimlichen Delivery-Favoriten der Deutschen zu avancieren.Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und doch gibt es Gerichte, die bei nahezu allen Lieferando-Kunden irgendwann mal im Warenkorb landen. 2025 wurde die Rangliste der beliebtesten Speisen von Cheeseburger, Pizza Magherita und dem Chickenburger angeführt. Bei den Beilagen rangieren Pommes, Chicken McNuggets und Curly Fries auf den ersten drei Plätzen. Die Gerichte mit dem größten Bestellwachstum im Vergleich zum Vorjahr stehen wiederum ganz im Zeichen des Burgers: Der Lieferando Smash Burger von Burger Vision, der Chicken-Cheeseburger und der Single Smash Burger kletterten in der Gunst der Kunden steil nach oben. Für den süßen Abschluss sorgten schließlich Tiramisu, McFlurry und der Lava Cake. Keine Desserts wurden 2025 häufiger bestellt als diese.Korean Hype: Bestellungen koreanischer Gerichte verdreifachen sich  Bei der stetig wachsenden Zahl an Pasta- und Pizza-Gerichten verwundert es kaum, dass die italienische Küche zu den beliebtesten des zurückliegenden Jahres zählt. Dicht gefolgt von amerikanischen sowie japanischen Restaurants und Delivery-Services. Den größten Sprung konnte in diesem Jahr jedoch die koreanische Küche verzeichnen. Das Bestellaufkommen hat sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdreifacht (plus 194 Prozent), was wohl mit dem anhaltenden Korean Hype rund um K-Pop, Skincare und die positive Wirkung von Kimchi zusammenhängt. Die spanische (plus 130 Prozent) und die portugiesische Küche (plus 100 Prozent) legten ebenfalls kräftig zu. Die deutsche Küche konnte zwar nur ein kleines Plus von sieben Prozent erzielen, brachte dabei jedoch einen heimlichen Helden hervor: Die gute alte Currywurst mit Pommes wurde mehr als doppelt so oft (plus 121 Prozent) bestellt wie im vergangenen Jahr.Natürlich gab es auch im Jahr 2025 wieder Bestellungen, die sich deutlich von anderen abgehoben haben. Bei der Pizzeria La Besta aus Bochum ging im Februar zum Beispiel die teuerste Lieferando-Bestellung des Jahres ein: Für 50 große Party-Pizzen, 25 große Salatplatten, 25 mittlere Pasta-Bleche und Pizzabrötchen mit Kräuterbutter waren genau 2591,25 Euro fällig. Die teuerste Non-Food-Bestellung bei MediaMarkt in Berlin-Steglitz fiel mit 1580,27 Euro dagegen fast schon günstig aus. Ganz ähnlich sieht es bei jener Person aus, die 2025 am häufigsten bei Lieferando bestellt hat: Unfassbare 3658 Bestellungen gingen von einem einzigen Account aus Berlin ein, was rund zehn Bestellungen pro Tag entspricht. An welchem Tag die Person die meisten Bestellungen aufgegeben hat, ist zwar nicht bekannt, doch es könnte durchaus der 2. Februar gewesen sein. An keinem Tag gingen deutschlandweit mehr Bestellungen bei Lieferando ein.  Was bei TikTok und Co. viral geht, wird auf Lieferando bestellt Reichweitenstarke Social-Media-Plattformen und Creator machen aus neuen Food-Konzepten immer wieder virale Trends. Dass sich diese durchaus in den Bestellpräferenzen der Kunden niederschlagen können, hat der Hype um Kimchi und das wachsende Interesse an der koreundanischen Küche bereits gezeigt. Ganz ähnlich sieht es beim Smash-Burger aus: Was als Trend in den sozialen Medien begann, hat sich längst auch auf das Bestellaufkommen übertragen. Dieses lag 2025 satte 270 Prozent über dem Vorjahreswert.Und es geht noch weiter: Lieferando Restaurant-Partner wie beispielsweise Milano Vice konnten mit Kreationen wie Hot Honey Pizza oder Hot Honey Cheesy Bites ein Bestellplus von bis zu 190 beziehungsweise 420 Prozent verzeichnen. Beide Gerichte sind angelehnt an den gleichnamigen Foodtrend, der die Süße des Honigs mit der Schärfe einer Chili kombiniert. Matcha-Bestellungen sind weiterhin im Trend und um beachtliche 60 Prozent gestiegen, was wohl auch mit dem gehypten Iced-Strawberry-Matcha zusammenhängt, der 22-mal häufiger bestellt wurde als im Vorjahr.Repräsentative Umfrage verrät mehr über Bestellvorlieben und Präferenzen KI wird im Alltag der Menschen immer wichtiger. Das gilt auch für Bestellungen. Gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Civey hat die Liefer-App unter mehr als 2.500 Menschen eine repräsentative Umfrage durchgeführt, um noch mehr über ihre Einstellungen, Präferenzen und Bestellvorlieben zu erfahren. Dabei gab rund jeder Fünfte an, an einem KI-basierten Empfehlungsservice interessiert zu sein. Auffällig: Statt der jüngsten Personengruppe sind es die 30- bis 39-Jährigen, die KI-basierten Funktionen am offensten gegenüberstehen. Mehr als jeder Dritte aus dieser Gruppe kann sich vorstellen, Empfehlungen von künstlicher Intelligenz zu folgen. Haushalte mit Kindern zeigen eine doppelt so hohe Offenheit gegenüber KI-basierten Empfehlungssystemen (32 Prozent) wie kinderlose Haushalte. Gut möglich also, dass der Nachwuchs dazu anregt, sich mit neuen Technologien und deren Möglichkeiten auseinanderzusetzen.Aktuell vertrauen die meisten Befragten, die regelmäßig Essen bestellen, aber immer noch auf das Urteil von Freunden und der Familie: Fast 30 Prozent orientieren sich an persönlichen Empfehlungen. Öffentliche Bewertungen, zum Beispiel auf Google, dienen derweil für jede fünfte Person, die regelmäßig bestellt, als wichtigste Inspirationsquelle. Allerdings zeigen sich auch in diesem Bereich altersbedingte Unterschiede: So haben Bewertungen in der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen sogar den größten Einfluss (56 Prozent). Bei den 30- bis 39-Jährigen liegt dieser Wert lediglich bei 36 Prozent. Dafür ist diese Gruppe am offensten für Bestellvorschläge, die direkt in der App des Lieferdienstes angezeigt werden (knapp jeder Vierte).www.lieferando.de

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