Seit 2017 würdigt der „Innovator des Jahres" jährlich Unternehmen und Persönlichkeiten aus der gesamten DACH-Region, die mit Mut, Weitblick und außergewöhnlicher Innovationskraft neue Impulse setzen.
Ausgezeichnet werden Betriebe und Menschen, die die Herausforderungen von Morgen als Inspiration begreifen – und die Zukunft aktiv mitgestalten. Im Rahmen einer feierlichen Gala in Berlin wurden diese Akteure vergangene Woche auch 2025 geehrt. Und diesmal befand sich darunter erstmals ein Konzept aus der Spitzengastronomie: das Future Lab Anima – Produktionsstätte und kreativer Ursprung des mit zwei Michelin-Sternen und dem Grünen Stern ausgezeichneten Restaurant Aura by Alexander Herrmann & Tobias Bätz.
„Orte, wo Zukunft passiert" – so die Beschreibung der Preisträger in der Kategorie Innovationsort des Jahres 2025. Eine Bezeichnung, die auf das Future Lab Anima kaum besser zutreffen könnte. Denn der eigens für das Restaurant Aura entstandene Produktionsort denkt Nachhaltigkeit und Regionalität neu und zeigt dabei, dass diese Werte Chancen eröffnen, statt Grenzen zu setzen. Gemeinsam mit ihrem Team arbeiten Foodscout Joshi Osswald und Fermentationsexperte Chris Vejdovsky daran, Zutaten und Produkte von Grund auf gemeinsam zu entwickeln und mithilfe teils jahrhundertealter Techniken zu verarbeiten und veredeln. Rund 90 regionale Produzenten bilden ihr Netzwerk, das von enger Zusammenarbeit und gegenseitigem Vertrauen geprägt ist. Regionalität bedeutet im Anima übrigens nicht nur Kartoffeln, Spargel und Wild, sondern auch Safran, Kimchi, Kaviar oder Artischocken. Aktuell beherbergt das Anima Lab Lebensmittel im Wert von rund 345.000 Euro.
Vorreiterrolle einnehmen
Mit der Haltung zu Saisonalität, Nachhaltigkeit und Regionalität sowie dem experimentellen Ansatz in der Lebensmittelverarbeitung will das Future Lab Anima eine Vorreiterrolle einnehmen. Die Auszeichnung als „Innovationsort des Jahres 2025" würdigt diese Einzigartigkeit und ehrt Joshi Osswald und Chris Vejdovsky als die visionären Köpfe, die sie sind. Für die Preisverleihung reisten beide nach Berlin und nahmen den Award entgegen.
Auch Unternehmer Alexander Herrmann freut diese Auszeichnung sehr: „Was für ein großartiger Moment. Der Preis ist nicht nur eine Bestätigung für die herausragenden Leistungen unserer beiden Anima-Spezialisten Joshi Osswald und Chris Vejdovsky, sondern vor allem ein starkes Signal für den Standort Wirsberg und den Landkreis Kulmbach. Denn eins möchte ich unterstreichen: Es ist unsere Region Oberfranken, die uns auf allen Ebenen unterstützt und damit maßgeblich zu solchen Erfolgen beiträgt. Das zeigen neben dieser Auszeichnung auch Events wie das von unserem Verein „freakstotable" organisierte Food-Festival „Zu Tisch!", bei dem die ganze Region Oberfranken an einem Strang zieht und alljährlich mehr als 18.000 Menschen aus ganz Deutschland nach Wirsberg kommen, um fränkische Lebensmittel und die dahinterstehenden Produzenten zu erleben."
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