Pincho Nation treibt seinen Markteintritt in Deutschland weiter voran und plant für das zweite Quartal 2027 einen neuen Standort in Lübeck. Die Marke eröffnete ihr erstes deutsches Restaurant in Kiel, gefolgt von Bremen im Januar 2026 und zuletzt im Juni diesen Jahres von Karlsruhe. Lübeck wird der vierte bestätigte Standort des Unternehmens auf dem deutschen Markt. Gemeinsam haben die drei bestehenden Restaurants in diesem Jahr bereits rund 80.000 Gäste empfangen.
Standort mit Geschichte
Das Objekt in der Breiten Straße 27 umfasst mehr als 600 Quadratmeter und bietet rund 180 Sitzplätze. Die zentrale Innenstadtlage, gegenüber dem historischen Rathaus und an der Kreuzung zur Beckergrube, entspricht der Expansionsstrategie der Marke, die gezielt auf etablierte, stark frequentierte Lagen setzt. Mit rund 220.000 Einwohner, einem Einzugsgebiet von etwa 280.000 Menschen sowie jährlich rund 15 Millionen Tagesgästen, 2 Millionen Übernachtungen und 12.000 Studierenden bringt Lübeck zudem eine wirtschaftlich attraktive Nachfragebasis mit.
Eine Besonderheit der Immobilie: Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und gehört der Kayser Unternehmensgruppe, die es derzeit saniert und umbaut. Pincho Nation wird nach Abschluss der Bauarbeiten als Mieter einziehen. Immobilienprojektentwickler Philipp Hentschel begleitet die Sanierung, die eng mit Archäologen und der zuständigen Denkmalschutzbehörde abgestimmt wird. Zudem wurden Förderanträge zur Erhaltung des Gebäudes bei der Possehl Stiftung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gestellt. Das Investitionsvolumen für den Umbau liegt bei über 1,6 Millionen Euro, das Projekt befindet sich derzeit in der Rohbauphase.
„Lübeck erfüllt für uns alle relevanten Standortkriterien“, sagt Henrik Fischer, Head of Expansion bei Pincho Nation. „Die Kombination aus lokaler Nachfrage, touristischer Frequenz und einer etablierten Gastronomieszene macht die Stadt zu einem logischen nächsten Schritt in unserer Entwicklung.“
Rollout und Franchise-Strategie
Der Standort wird zunächst in Eigenregie des Unternehmens betrieben. Perspektivisch besteht die Option, den Betrieb an einen Franchisepartner zu übergeben, im Einklang mit der langfristigen Strategie des Unternehmens, gemeinsam mit lokalen Unternehmern zu expandieren.
In Deutschland verfolgt Pincho Nation einen strukturierten Rollout, der eigenbetriebene Standorte mit Franchisebetrieben kombiniert. Während die ersten Restaurants bewusst unter direkter Regie des Unternehmens eröffnet werden, liegt der Fokus nun zunehmend auf dem Aufbau eines starken Franchisenetzwerks.
„Wir treten in eine äußerst spannende Phase ein, mit starker Dynamik im deutschen Markt,“ sagt Henrik Fischer, Head of Expansion bei Pincho Nation. „Unser Fokus liegt jetzt darauf, die Gewinnung neuer Franchisepartner zu beschleunigen und eine solide Pipeline künftiger Eröffnungen aufzubauen.“
Während Karlsruhe den ersten Schritt der Marke nach Süddeutschland markierte, konzentriert sich die aktuelle Expansionsstrategie auf Norddeutschland, wo Pincho Nation mit Standorten in Kiel, Bremen und bald Lübeck bereits fest verankert ist. Zu den vorrangigen Märkten zählen derzeit Osnabrück, Münster, Bielefeld und Hamburg, gefolgt von Hannover und Rostock.
Um diese nächste Wachstumsphase zu unterstützen, hat Pincho Nation im Juni 2026 Oliver Klösel als Expansion Manager Deutschland berufen. In enger Zusammenarbeit mit Franchisepartnern und Vermietern verantwortet er die Identifizierung neuer Standorte und treibt die Expansion im deutschen Markt voran.
„Das Interesse, das wir sehen, bestätigt, dass der deutsche Markt erhebliches Potenzial für Pincho Nation bietet,“ sagt Oliver Klösel, Expansion Manager Deutschland. „Meine Aufgabe ist es, dieses Potenzial in die richtigen Standorte und langfristige Franchisepartnerschaften umzuwandeln.“
