Jährlich entstehen in Deutschland mehr als elf Millionen Tonnen vermeidbarer Lebensmittelabfälle – vom privaten Haushalt bis zur Großküche. Für Konsumenten bedeutet das mehrere hundert Euro Verlust pro Jahr, für die Wirtschaft Milliarden. Gastronomiebetriebe, die Reste nutzen, Prozesse optimieren und Haltbarkeit von Produkten verlängern, senken nicht nur Abfall, sondern auch Kosten. Das Salzburger Familienunternehmen QimiQ will genau hier ansetzen und Lebensmittelabfällen in Küchen den Kampf ansagen.
In Deutschland werfen private Haushalte 6,3 Millionen Tonnen Lebensmittel pro Jahr weg. In Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung summieren sich weitere zwei Millionen Tonnen. Dahinter stehen nicht nur ökologische Schäden, sondern steigende Kosten für Entsorgung, Rohstoffe und Energie. Das Thema betrifft damit nicht nur Verbraucher, sondern ganze Branchen, die zunehmend mit knappen Budgets und strengen Vorgaben umgehen müssen.
In Großküchen und Gastronomie sind es vor allem Fehlproduktionen, nicht verwertete Abschnitte und Überproduktion, die zu Abfällen führen. Wer Zutaten vollständig ausschöpft und Prozesse standardisiert, schafft unmittelbare Einsparungen – sowohl in den Mülltonnen als auch in den Budgets. Zusätzlich nimmt der regulatorische Druck zu: Mit Berichtspflichten und steigender Transparenz wächst die Verantwortung der Betriebe, konkrete Maßnahmen gegen Food Waste umzusetzen.
Wie QimiQ Food Waste reduzieren will
QimiQ ist eine in Österreich entwickelte, patentierte Sahne-Basis, die sich durch ihre einfache Verarbeitung und vielseitige Anwendung in der Küche auszeichnet. Das Unternehmen bietet unterschiedliche Varianten für warme und kalte Speisen und erleichtert so den Arbeitsalltag in professionellen Küchen. Das Salzburger Familienunternehmen unterstützt Küchen gleich an mehreren Stellen dabei, Lebensmittelabfälle zu reduzieren. Zum einen können Reste und Abschnitte effizient weiterverwertet und zu neuen Komponenten wie Desserts, Cremes oder Füllungen verarbeitet werden. Darüber hinaus sollen gelingsichere Abläufe für Prozesssicherheit, wodurch Ausschuss vermieden und eine konstante Qualität gewährleistet werden. „Die Tiefkühlstabilität unserer Produkte ermöglicht es, Überproduktionen planbar einzusetzen und flexibel abzurufen, anstatt sie entsorgen zu müssen”, betont Michele R. Haindl, Prokuristin bei QimiQ.
Food Waste ist laut QimiQ kein Randthema mehr, sondern ein betriebswirtschaftlicher Faktor mit wachsender Tragweite. Wer den Ressourceneinsatz optimiert, stärkt nicht nur Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit, sondern auch die Resilienz der eigenen Küche.
