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Ideen & Konzepte | 24.10.2019

Kulinarischer Neuzugang

Fotostrecke Villa Kellermann Günther Jauch Tim Raue Für das kulinarische Konzept der Villa Kellermann in Potsdam hat Eigentümer Günther Jauch den Spitzenkoch Tim Raue als Partner ins Boot geholt / Foto: Villa Kellermann

Seit Ende September präsentiert die Villa Kellermann in Potsdam ihre Art der deutschen Küche. Für das kulinarische Konzept hat Eigentümer Günther Jauch den Spitzenkoch Tim Raue als Partner angeheuert. Der 45-Jährige präsentiert hier seine Interpretation einer modernen deutschen Küche. Umgesetzt wird diese von Küchenchef Christopher Wecker und Gastgeberin Patricia Liebscher.

Serviert wird eine von Brandenburg und Potsdam inspirierte deutsche Küche, die modern interpretiert wird und keine Allüren hat, ja fast bodenständig ist. Beste Produkte aus der Region kommen hier zum Einsatz. Tim Raues Handschrift, ein Aromenspiel aus natürlicher Süße und Säure sowie angenehmer Schärfe, ist dabei in allen Gerichten präsent. Auf der Speisekarte stehen unter anderem Makrele Hausfrauenart, Entenleberterrine Sanssouci, Königsberger Klopse sowie Eintopf Pichelsteiner Art. Vegetarier und Veganer haben ebenfalls eine ansprechende Auswahl an Gerichten wie Kürbiscremesuppe oder Sellerie-Jägerschnitzel. Bienenstich, Käsekuchen oder Schokoladenpudding bilden den süßen Abschluss. Ein Highlight ist das Menü „Der gedeckte Tisch“. Raue zollt damit seiner Großmutter einen kulinarischen Tribut. „Wenn ich früher sonntags zu meinen Großeltern gefahren bin, hat meine Oma den Tisch immer sehr reichlich gedeckt. Sie servierte mir mehrere Vorspeisen, ihren grandiosen Hackbraten „Falscher Hase" mit Beilagen und danach noch etwas Süßes. Dieses Gefühl, sich um nichts kümmern zu müssen und verwöhnt zu werden, möchten wir mit diesem Menü an unsere Gäste weitergeben“, so der Berliner Spitzenkoch.

Vergangenheit trifft Gegenwart
Das Interieur verbindet gekonnt und stilvoll Altes mit Neuem. Ester Bruzkus Architekten entwarf ein ganzheitliches Konzept für das gesamte Restaurantgeschoss sowie das Entree und das Sockelgeschoss. Die historische Bausubstanz wurde wiederhergestellt, aufgearbeitet und teilweise im Bestand gelassen. Für die Innenausbauten sowie die Licht-, Farb- und Materialkonzeption integrierten die Architekten Partner wie die Licht-Manufaktur PSLab, KMD Natursteine und llot llov. Le-Corbusier-Farben von Keim sowie Stoffe und Tapeten von Svenskt Tenn, Dedar, Kvadrat, Morris & Co. sowie Gastón y Daniela sorgen für die passenden Akzente.

Insgesamt stehen den Gästen vier Säle zur Verfügung. Jeder Raum hat seinen eigenen farblichen Charakter. Im Salon Alter Fritz dominieren die Farben Rot, Beige und Gold. Die maßgefertigten Sitzbänke sind mit unterschiedlichen Stoffen gepolstert und werden durch einen Messingsockel verbunden. Die freistehenden losen Möbel sind aus schwarzen Metallrahmen gefertigt und mit farbigen Holzfurnieren von llot llov gefüllt. Die als Collage verwendeten Stoffe und schlanken Standleuchten mit Messingaufsätzen stehen im Kontrast zu den historischen Wänden, deren original Stuckelemente sorgfältig herausgearbeitet wurden. Großformatige Spiegel erinnern an die Tradition von Spiegelsälen in historischen Villen. An der Kopfseite thront auf Leinwand, und als Pop Art von Andy Warhol illustriert, der Namensgeber des Raums. Als Restaurantbereich genutzt, finden hier bis zu 30 Personen Platz.

Eine Tür weiter, mit direktem Zugang zur Terrasse, befindet sich der Elefanten Salon. Im Fokus steht hier die Farbe Preußisch Blau. Bis zu zwölf Personen können hier die Sicht auf den Potsdamer Heiligen See genießen – nur beobachtet von den kleinen Dickhäutern, die auf die Tapete per Hand aufgestempelt wurden, sowie den Pfauen, Füchsen und Hasen auf den gepolsterten Sitzbänken. Opulent und gleichzeitig reduziert bildet dieser Saal das Herz der Villa Kellermann.

Im Grünen Salon werden goldene Accessoires mit unterschiedlichen Stoffen wie Samt, Baumwolle und Cord kombiniert. Die Inspiration für diese beiden Räume kommt direkt vom anliegenden See, dessen Grüntöne sich im Laufe des Jahres verändern und im Inneren des Restaurants widerspiegeln. Hier finden bis zu 70 Personen Platz. Die speziell für die Villa angefertigten Tische sind mit Geschirr und Silberbesteck vom Trödelmarkt und historischen Kochbüchern aus verschiedenen Dekaden eingedeckt, in denen sich die Speisekarte befindet.

www.villakellermann.de


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Ideen & Konzepte Kulinarischer Neuzugang Seit Ende September präsentiert die Villa Kellermann in Potsdam ihre Art der deutschen Küche. Für das kulinarische Konzept hat Eigentümer Günther Jauch den Spitzenkoch Tim Raue als Partner angeheuert. Der 45-Jährige präsentiert hier seine Interpretation einer modernen deutschen Küche. Umgesetzt wird diese von Küchenchef Christopher Wecker und Gastgeberin Patricia Liebscher.Serviert wird eine von Brandenburg und Potsdam inspirierte deutsche Küche, die modern interpretiert wird und keine Allüren hat, ja fast bodenständig ist. Beste Produkte aus der Region kommen hier zum Einsatz. Tim Raues Handschrift, ein Aromenspiel aus natürlicher Süße und Säure sowie angenehmer Schärfe, ist dabei in allen Gerichten präsent. Auf der Speisekarte stehen unter anderem Makrele Hausfrauenart, Entenleberterrine Sanssouci, Königsberger Klopse sowie Eintopf Pichelsteiner Art. Vegetarier und Veganer haben ebenfalls eine ansprechende Auswahl an Gerichten wie Kürbiscremesuppe oder Sellerie-Jägerschnitzel. Bienenstich, Käsekuchen oder Schokoladenpudding bilden den süßen Abschluss. Ein Highlight ist das Menü „Der gedeckte Tisch“. Raue zollt damit seiner Großmutter einen kulinarischen Tribut. „Wenn ich früher sonntags zu meinen Großeltern gefahren bin, hat meine Oma den Tisch immer sehr reichlich gedeckt. Sie servierte mir mehrere Vorspeisen, ihren grandiosen Hackbraten „Falscher Hase" mit Beilagen und danach noch etwas Süßes. Dieses Gefühl, sich um nichts kümmern zu müssen und verwöhnt zu werden, möchten wir mit diesem Menü an unsere Gäste weitergeben“, so der Berliner Spitzenkoch.Vergangenheit trifft Gegenwart Das Interieur verbindet gekonnt und stilvoll Altes mit Neuem. Ester Bruzkus Architekten entwarf ein ganzheitliches Konzept für das gesamte Restaurantgeschoss sowie das Entree und das Sockelgeschoss. Die historische Bausubstanz wurde wiederhergestellt, aufgearbeitet und teilweise im Bestand gelassen. Für die Innenausbauten sowie die Licht-, Farb- und Materialkonzeption integrierten die Architekten Partner wie die Licht-Manufaktur PSLab, KMD Natursteine und llot llov. Le-Corbusier-Farben von Keim sowie Stoffe und Tapeten von Svenskt Tenn, Dedar, Kvadrat, Morris & Co. sowie Gastón y Daniela sorgen für die passenden Akzente. Insgesamt stehen den Gästen vier Säle zur Verfügung. Jeder Raum hat seinen eigenen farblichen Charakter. Im Salon Alter Fritz dominieren die Farben Rot, Beige und Gold. Die maßgefertigten Sitzbänke sind mit unterschiedlichen Stoffen gepolstert und werden durch einen Messingsockel verbunden. Die freistehenden losen Möbel sind aus schwarzen Metallrahmen gefertigt und mit farbigen Holzfurnieren von llot llov gefüllt. Die als Collage verwendeten Stoffe und schlanken Standleuchten mit Messingaufsätzen stehen im Kontrast zu den historischen Wänden, deren original Stuckelemente sorgfältig herausgearbeitet wurden. Großformatige Spiegel erinnern an die Tradition von Spiegelsälen in historischen Villen. An der Kopfseite thront auf Leinwand, und als Pop Art von Andy Warhol illustriert, der Namensgeber des Raums. Als Restaurantbereich genutzt, finden hier bis zu 30 Personen Platz. Eine Tür weiter, mit direktem Zugang zur Terrasse, befindet sich der Elefanten Salon. Im Fokus steht hier die Farbe Preußisch Blau. Bis zu zwölf Personen können hier die Sicht auf den Potsdamer Heiligen See genießen – nur beobachtet von den kleinen Dickhäutern, die auf die Tapete per Hand aufgestempelt wurden, sowie den Pfauen, Füchsen und Hasen auf den gepolsterten Sitzbänken. Opulent und gleichzeitig reduziert bildet dieser Saal das Herz der Villa Kellermann. Im Grünen Salon werden goldene Accessoires mit unterschiedlichen Stoffen wie Samt, Baumwolle und Cord kombiniert. Die Inspiration für diese beiden Räume kommt direkt vom anliegenden See, dessen Grüntöne sich im Laufe des Jahres verändern und im Inneren des Restaurants widerspiegeln. Hier finden bis zu 70 Personen Platz. Die speziell für die Villa angefertigten Tische sind mit Geschirr und Silberbesteck vom Trödelmarkt und historischen Kochbüchern aus verschiedenen Dekaden eingedeckt, in denen sich die Speisekarte befindet. www.villakellermann.de

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