Messen & Events | 18.03.2026

Innovation trifft Verantwortung

Die Gewinner des diesjährigen Zukunftspreises / Foto: Hamburg Messe + Congress

Frische Mikroalgen, autonome Kochsysteme und nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung. Drei Ideen, ein gemeinsamer Anspruch: Innovation mit Impact. Algenwerk, goodBytz und die Servicegesellschaft Nordbaden setzen mit ihren unterschiedlichen Konzepten neue Maßstäbe für Hospitality sowie Foodservice und wurden mit dem Internorga Zukunftspreis 2026 ausgezeichnet.

Auch bei der diesjährigen Verleihung des Internorga Zukunftspreises wurde deutlich, wie viel Innovationskraft, Gestaltungswille und Aufbruchstimmung aktuell in Hospitality und Foodservice stecken. Ob Blue Food, Robotics oder wegweisendes Verpflegungskonzept im Care-Bereich: Die diesjährigen Gewinner greifen auf unterschiedliche Weise zentrale Herausforderungen auf und zeigen, wie Innovation, verantwortungsvolles Unternehmertum und Nachhaltigkeit gemeinsam den Außer-Haus-Markt weiterentwickeln. Mit Konzepten, die nicht bei Ideen stehen bleiben, sondern Tempo aufnehmen, sich in der Praxis bewähren und echten Mehrwert schaffen. Vom zukunftsweisenden Potenzial der Branche hat sich Dr. Christoph Ploß, Koordinator der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus, live vor Ort ein Bild gemacht und die Preisverleihung mit einer Begrüßung eröffnet.

„Der Außer-Haus-Markt steht für Innovationskraft, Unternehmergeist und enorme wirtschaftliche Bedeutung, gerade auch für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Deutschland. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Internorga Zukunftspreises zeigen eindrucksvoll, wie kreative Ideen und nachhaltige Konzepte die Branche weiterentwickeln. Dass diese Impulse hier in Hamburg auf der Internorga sichtbar werden, unterstreicht die Rolle der Messe als wichtige Plattform für Austausch, Innovation und internationale Vernetzung“, so Dr. Christoph Ploß.

Die finale Auswahl traf die Jury: Der Wissenschaftler Dr. J. Daniel Dahm, der Diplom-Ingenieur Carl-Otto Gensch, der Ernährungswissenschaftler Rainer Roehl und die Trendforscherin Hanni Rützler bündeln ihre Expertise und bringen ihren Blick für Trends, Qualität und Zusammenhänge in den Internorga Zukunftspreis ein. „Die Preisträgerinnen und Preisträger zeigen mit ihren unterschiedlichen Konzepten, von nachhaltiger Lebensmittelproduktion über neue Technologien bis hin zu zukunftsfähigen Verpflegungskonzepten, wie lösungsorientiert die Branche auf aktuelle Herausforderungen reagiert. Zukunft wird hier nicht verwaltet, sondern aktiv lebensdienlich gestaltet“, sagt Dr. J. Daniel Dahm, Wissenschaftler und Juryvorsitz. Die Preisverleihung fand live auf der Open Stage statt, moderiert von Patrice Bouedibela.

Kategorie „Nahrungsmittel & Getränke“

Algenwerk zeigt, wie nachhaltige Ernährung wirtschaftlich tragfähig und genussvoll umgesetzt werden kann und bringt frische Spirulina in die professionelle Küche. Die Mikroalge entsteht regional im selbstentwickelten Wassergewächshaus in Dresden und ist lebensmittelsicher sowie industriell skalierbar. Als funktionale Zutat schafft sie neue Spielräume für moderne Rezepturen und kann Emulgatoren und Stabilisatoren ersetzen. Im Vergleich zu getrockneten Algen bleibt bei frischer Spirulina die natürliche Funktionalität vollständig erhalten. Das bedeutet mehr Nährwert und bessere Produktperformance. Mit einer bis zu 100-fach höheren Flächeneffizienz als Soja ist Spirulina zudem ein wichtiger Hebel für nachhaltige Proteinproduktion.

Ebenfalls nominiert waren die Pomom GmbH mit Hotly, einem gefrorenen Fruchtpüree am Stil, das sich in heißem Wasser in ein Heißgetränk verwandelt, sowie Reduced APS mit den Reduced Concentrates, die Bio-Reststoffe per Koji-Fermentation in intensive Geschmackskonzentrate überführen.

Kategorie „Technik & Ausstattung“

goodBytz aus Hamburg entwickelt autonome Kochsysteme für den Alltag in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Robotik, Software und kulinarisches Know-how verschmelzen zu einem integrierten System, das frisches Essen zuverlässig, in konstant hoher Qualität und skalierbar produziert. Menschen definieren Geschmack und Qualität, Maschinen übernehmen Präzision und Effizienz. Die Systeme sind bereits im Einsatz und zeigen, dass Robotik heute praxisnah und wirtschaftlich funktioniert. Sie entlasten Küchenbetriebe, reduzieren Ressourcenverbrauch und schaffen verlässliche Abläufe. So entstehen neue Möglichkeiten für eine stabile, zukunftsfähige Versorgung, die Antworten auf Fachkräftemangel, steigende Kosten und komplexe Prozesse gibt und die Versorgung mit frisch gekochtem Essen langfristig stabilisiert.

Auch nominiert waren WeWash mit der WeWash Box/Care, einem digitalen Abrechnungssystem für Waschmaschinen in Gemeinschaftsbereichen, sowie Schaerer Deutschland mit Schaerer Easy Access, einem barrierefreien Selbstbedienungskonzept für Kaffeevollautomaten.

Kategorie „Gastronomie & Hotellerie“

Die Servicegesellschaft Nordbaden aus Wiesloch zeigt, dass auch unter finanziell anspruchsvollen Rahmenbedingungen im Care-Bereich ein vielfältiges, attraktives und nachhaltiges Verpflegungsangebot möglich ist. Mit einem ganzheitlichen Konzept erreicht sie Patienten, Mitarbeiter sowie öffentliche Gäste gleichermaßen. Vom Patientenservice über Mitarbeiterrestaurant und Hotelservice auf der Komfortstation bis hin zu Konferenz- und Eventbewirtung, SB-Shop, Café und Außer-Haus-Verpflegung entsteht ein vielseitiges Angebot, das hohe Qualitätsstandards mit Alltagstauglichkeit verbindet. Langjährige Bio-Zertifizierung, konsequente Qualitätsorientierung sowie der Fokus auf regionale und nachhaltige Strukturen machen die Servicegesellschaft Nordbaden zu einem inspirierenden Vorbild für zukunftsfähige Gemeinschaftsverpflegung im Care-Bereich.

Unter den Nominierten befanden sich zudem FoundingRestaurants mit dem digitalen, pflanzenbasierten Restaurantkonzept Kaspar Schmauser, sowie Impact Concepts mit Coffee, Brownies & Downies, einer inklusiven Café-Tagesbar in Oberursel.

www.internorga.com


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Die Mikroalge entsteht regional im selbstentwickelten Wassergewächshaus in Dresden und ist lebensmittelsicher sowie industriell skalierbar. Als funktionale Zutat schafft sie neue Spielräume für moderne Rezepturen und kann Emulgatoren und Stabilisatoren ersetzen. Im Vergleich zu getrockneten Algen bleibt bei frischer Spirulina die natürliche Funktionalität vollständig erhalten. Das bedeutet mehr Nährwert und bessere Produktperformance. Mit einer bis zu 100-fach höheren Flächeneffizienz als Soja ist Spirulina zudem ein wichtiger Hebel für nachhaltige Proteinproduktion.Ebenfalls nominiert waren die Pomom GmbH mit Hotly, einem gefrorenen Fruchtpüree am Stil, das sich in heißem Wasser in ein Heißgetränk verwandelt, sowie Reduced APS mit den Reduced Concentrates, die Bio-Reststoffe per Koji-Fermentation in intensive Geschmackskonzentrate überführen.Kategorie „Technik & Ausstattung“goodBytz aus Hamburg entwickelt autonome Kochsysteme für den Alltag in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Robotik, Software und kulinarisches Know-how verschmelzen zu einem integrierten System, das frisches Essen zuverlässig, in konstant hoher Qualität und skalierbar produziert. Menschen definieren Geschmack und Qualität, Maschinen übernehmen Präzision und Effizienz. Die Systeme sind bereits im Einsatz und zeigen, dass Robotik heute praxisnah und wirtschaftlich funktioniert. Sie entlasten Küchenbetriebe, reduzieren Ressourcenverbrauch und schaffen verlässliche Abläufe. So entstehen neue Möglichkeiten für eine stabile, zukunftsfähige Versorgung, die Antworten auf Fachkräftemangel, steigende Kosten und komplexe Prozesse gibt und die Versorgung mit frisch gekochtem Essen langfristig stabilisiert.Auch nominiert waren WeWash mit der WeWash Box/Care, einem digitalen Abrechnungssystem für Waschmaschinen in Gemeinschaftsbereichen, sowie Schaerer Deutschland mit Schaerer Easy Access, einem barrierefreien Selbstbedienungskonzept für Kaffeevollautomaten.Kategorie „Gastronomie & Hotellerie“Die Servicegesellschaft Nordbaden aus Wiesloch zeigt, dass auch unter finanziell anspruchsvollen Rahmenbedingungen im Care-Bereich ein vielfältiges, attraktives und nachhaltiges Verpflegungsangebot möglich ist. Mit einem ganzheitlichen Konzept erreicht sie Patienten, Mitarbeiter sowie öffentliche Gäste gleichermaßen. Vom Patientenservice über Mitarbeiterrestaurant und Hotelservice auf der Komfortstation bis hin zu Konferenz- und Eventbewirtung, SB-Shop, Café und Außer-Haus-Verpflegung entsteht ein vielseitiges Angebot, das hohe Qualitätsstandards mit Alltagstauglichkeit verbindet. Langjährige Bio-Zertifizierung, konsequente Qualitätsorientierung sowie der Fokus auf regionale und nachhaltige Strukturen machen die Servicegesellschaft Nordbaden zu einem inspirierenden Vorbild für zukunftsfähige Gemeinschaftsverpflegung im Care-Bereich.Unter den Nominierten befanden sich zudem FoundingRestaurants mit dem digitalen, pflanzenbasierten Restaurantkonzept Kaspar Schmauser, sowie Impact Concepts mit Coffee, Brownies & Downies, einer inklusiven Café-Tagesbar in Oberursel.www.internorga.com

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