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Branchennews | 05.02.2019

„Ein geeignetes Mittel“

Guido Zeitler ist Vorsitzender der NGG / Foto: NGG

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) unterstützt das von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vorgeschlagene Konzept der Grundrente. Es sei ein geeignetes Mittel für mehr Gerechtigkeit.

Der Vorsitzende der NGG, Guido Zeitler, sagt: „Die Einführung einer Grundrente wäre ein wichtiger Schritt hin zu weniger Altersarmut und zu mehr Vertrauen in den Sozialstaat. Wer jahrzehntelang gearbeitet, gepflegt oder Kinder erzogen hat, muss im Alter mehr haben als nur die Grundsicherung.“ Die Grundrente wäre insbesondere in Branchen wie dem Gastgewerbe und dem Lebensmittelhandwerk, in denen viele Beschäftigte zu niedrigen Löhnen arbeiten müssen, „ein geeignetes Mittel für mehr Gerechtigkeit in Deutschland. Dass eine Servicehilfe mit heute knapp 1.700 Euro brutto im Monat später eine Rente noch unterhalb der Grundsicherung erhält, ist einfach inakzeptabel.“

Kritik an dem Konzept der Grundrente unter dem Motto „Zahlung von Geldern mit der Gießkanne“ kann Zeitler nicht nachvollziehen: „Die Grundrente erhält nur, wer 35 Jahre lang in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert war und sieht nur für Rentner mit niedrigen Einkommen eine Aufwertung vor. Die Berechnung mit Hilfe der im Arbeitsleben erworbenen Entgeltpunkte stellt die individualisierte und faire Vergabe der Grundrente sicher.“ Positiv sei auch, dass die Aufwertung der Grundrente ohne bürokratisch aufwendige Bedürftigkeitsprüfung auskommt.

www.ngg.net


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Branchennews „Ein geeignetes Mittel“ Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) unterstützt das von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vorgeschlagene Konzept der Grundrente. Es sei ein geeignetes Mittel für mehr Gerechtigkeit.Der Vorsitzende der NGG, Guido Zeitler, sagt: „Die Einführung einer Grundrente wäre ein wichtiger Schritt hin zu weniger Altersarmut und zu mehr Vertrauen in den Sozialstaat. Wer jahrzehntelang gearbeitet, gepflegt oder Kinder erzogen hat, muss im Alter mehr haben als nur die Grundsicherung.“ Die Grundrente wäre insbesondere in Branchen wie dem Gastgewerbe und dem Lebensmittelhandwerk, in denen viele Beschäftigte zu niedrigen Löhnen arbeiten müssen, „ein geeignetes Mittel für mehr Gerechtigkeit in Deutschland. Dass eine Servicehilfe mit heute knapp 1.700 Euro brutto im Monat später eine Rente noch unterhalb der Grundsicherung erhält, ist einfach inakzeptabel.“Kritik an dem Konzept der Grundrente unter dem Motto „Zahlung von Geldern mit der Gießkanne“ kann Zeitler nicht nachvollziehen: „Die Grundrente erhält nur, wer 35 Jahre lang in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert war und sieht nur für Rentner mit niedrigen Einkommen eine Aufwertung vor. Die Berechnung mit Hilfe der im Arbeitsleben erworbenen Entgeltpunkte stellt die individualisierte und faire Vergabe der Grundrente sicher.“ Positiv sei auch, dass die Aufwertung der Grundrente ohne bürokratisch aufwendige Bedürftigkeitsprüfung auskommt.www.ngg.net

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