Branchennews | 24.09.2019

Dinner for one

Teller Speise Restaurant Tischdecke Besteck Allein essen zu gehen wird in Deutschland beliebter. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag von OpenTable / Motivbild: www.pixabay.com

Ohne Begleitung essen gehen? Eine Umfrage von OpenTable zeigt, dass der Restaurantbesuch allein in Deutschland immer beliebter wird. Seit 2014 sind Einzelreservierungen in Deutschland um 321 Prozent gestiegen.

Die repräsentative Umfrage wurde mit mehr als 2.000 Teilnehmern durchgeführt. Das Ergebnis: 19 Prozent der Deutschen gehen regelmäßig ohne andere essen, fast die Hälfte der Befragten (45 Prozent) diniert gelegentlich allein. Solo-Dining ist schon länger ein internationaler Trend, was besonders die steigenden Reservierungszahlen für eine Person in New York (80 Prozent) und UK (160 Prozent) zeigen. Auffällig ist, dass Einzelreservierungen in vielen deutschen Großstädten wie Hamburg (80 Prozent), Frankfurt am Main (40 Prozent) und Berlin (155 Prozent) steigen, in München jedoch rückläufig sind (minus 13 Prozent).

Mittagessen hoch im Kurs

Laut der Umfrage ist das Mittagessen (46 Prozent) die beliebteste Mahlzeit fürs Solo Dining, gefolgt vom Abendessen (29 Prozent). Am seltensten gehen die Deutschen allein zum Brunch (zwei Prozent). Außerdem gehen Deutsche am liebsten in der eigenen Freizeit (56 Prozent) und der Mittagspause (49 Prozent) bei der Arbeit essen.

Der typische Solo-Essensgeher ist männlich (51 Prozent) und 55 Jahre oder älter. Jüngere Altersgruppen tendieren seltener dazu, allein essen zu gehen (31 Prozent). Auch wenn Frauen (40 Prozent) weniger allein ins Restaurant gehen, ist für sie Solo-Dining keineswegs ein Ausdruck von Einsamkeit. Sie assoziieren damit vor allem Selbstbewusstsein, während Männer es eher mit Einsamkeit in Verbindung bringen (31 Prozent).

Ältere Generationen entspannen, jüngere bleiben vernetzt

Doch wie genau beschäftigt man sich beim Dinner mit sich selbst? Wie die Umfrage zeigt, gibt es hier einen deutlichen Unterschied zwischen den Generationen. Während Angehörige der Generation ab 45 Jahren am liebsten andere Leute beobachten (60 Prozent) oder schlichtweg entspannen (53 Prozent), bevorzugen die 18- bis 24-Jährigen, sich mit dem Internet beziehungsweise Handy abzulenken (63 Prozent).

Neben der Qualität des Essens (56 Prozent) und der Speisenauswahl (46 Prozent) spielt für Solo-Diners auch eine ruhige Atmosphäre (45 Prozent) eine wichtige Rolle. Die Umfrage zeigt, dass Sitzplätze in einer ruhigen Ecke (42 Prozent) oder direkt am Fenster (33 Prozent) am beliebtesten fürs alleinige Speisen sind. Nur drei Prozent der Befragten wollen mitten im Geschehen allein essen.

www.opentable.de


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