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Branchennews | 29.01.2018

Bildung 4.0

WIHOGA-Schulleiter Harald Becker (links) mit IT-Koordinator und Projektleiter iPad-Klasse Henning Schmidt (Mitte) sowie Bildungsgangleiter Wirtschaftsgymnasium Thomas Beile / Foto: WIHOGA

Die WIHOGA Dortmund wird ab dem Schuljahr 2018/19 die neue EPH des Wirtschaftsgymnasiums Hotellerie, Gastronomie, Tourismus & Event als sogenannte iPad-Klasse einrichten.

Das bedeutet, dass alle Schüler der Klasse mit einem iPad ausgestattet werden, das sie während der Schulzeit und darüber hinaus sowohl schulisch als auch privat einsetzen können. Auch alle Lehrer, die in der Klasse unterrichten, erhalten vom privaten Schulträger ein solches Tablet. Die gymnasiale Oberstufe im WIHOGA-Wirtschaftsgymnasium zeichnet sich bereits durch intensive und individuelle Betreuung sowie Förderung der Schüler aus und kann durch das neue Projekt ein weiteres Alleinstellungsmerkmal vorweisen.

Deutschland ist bei den digitalen Kompetenzen weit abgeschlagen im internationalen Vergleich, die (digitale) Medienkompetenz bei deutschen Schülern, auch Abiturienten, und Lehrkräften deutlich zu gering vorhanden. Die zukünftigen Abiturienten der WIHOGA sollen optimal auf die digitale Zukunft in der Arbeitswelt in allen Branchen vorbereitet werden. Das Ziel, die Schüler mit dem Rüstzeug für die Bewältigung der digitalen Anforderungen in Studium und Beruf auszustatten, ist lediglich möglich durch die tägliche, selbstverständliche Nutzung von Business-Software und -Hardware in allen Fächern und schulischen wie privaten Bereichen. In den Universitäten hat diese Realität ohnehin längst Einzug gehalten.

Ausdrücklich geht es bei der neuen iPad-Klasse an der WIHOGA nicht nur um den Ersatz der bisherigen grafikfähigen Taschenrechner durch Tablets, sondern um die ganzheitliche Anwendung der Technik in allen Fächern in einem simulierten beruflichen Umfeld. Dadurch werden neue Formen von Teamwork, des Selbstlernens, des digitalen Austauschs, der Ergebnispräsentation und des Zeitmanagements realisiert, die sich so auch in der beruflichen Lebenswirklichkeit mehr und mehr durchsetzen. Erklärvideos werden geschaut beziehungsweise selbst im Team erstellt, Arbeitsblätter virtuell verteilt, Tafelbilder fotografiert, Hausaufgabenfragen gegebenenfalls im Klassen-Chat beantwortet. Nebenbei ist es möglich, noch individueller auf die einzelnen Schüler einzugehen, indem diese die neuen Lerninhalte häufig selbstständig erarbeiten – auch zu Hause in eigenem Tempo. Diese Inhalte werden dann während des Unterrichts vertieft, wenn der Lehrer vor Ort ist, helfen und weitere Impulse setzen kann.

Eine solche kleine „Revolution“ des Unterrichts macht nur Sinn, wenn die Didaktik aller Fächer entsprechend überarbeitet wird. Ein eigens zusammengestelltes Lehrerteam ist zurzeit schon damit beschäftigt, gemeinsam über „guten“ Unterricht zu diskutieren. Was läuft falsch im Schulalltag, wie kann das geändert werden? Wie kann verhindert werden, dass immer mehr Schüler zusätzliche und teure Nachhilfe erhalten müssen? Welche Ziele sollen mit dem Einsatz mobiler digitaler Geräte verfolgt werden? Um den Schülern eine dem 21. Jahrhundert angemessene Medienkompetenzbildung anbieten zu können, wird sich das ab August 2018 zum Einsatz kommende Lehrerteam intensiv mit dem Einsatz von iPads im Unterricht beschäftigen, sich intensiv auf Kosten der Schule fortbilden und didaktische Szenarien entwickeln, wie die Tablets den Unterricht gewinnbringend unterstützen können.

Das private Berufskolleg WIHOGA Dortmund setzt so die Gelder aus dem NRW-Landesprogramm „Gute Schule 2020“ plus zusätzliche eigene Mittel in den nächsten Jahren gezielt ein, um den Schülern einen optimalen Start in die digital geprägte Zukunft in Studium und Beruf zu ermöglichen.

www.wihoga.de


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