Branchennews | 08.04.2026

Beiträge sinken

Motivbild: www.pexels.com

Der Vorstand der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat in seiner April-Sitzung den Beitragsfuß für das Jahr 2025 beschlossen: Er beträgt 0,3334 (je 100 Euro Entgelt), der Vorschuss-Beitrag wurde auf 0,3210 festgesetzt.

Nominal steigt der Beitragsfuß zwar leicht, durch den im vergangenen Jahr beschlossenen neuen Gefahrtarif mit größtenteils niedrigeren Gefahrklassen ergibt sich aber für Unternehmen der Hotellerie und Gastronomie eine Senkung von rund neun Prozent.

Das Unfallgeschehen in den Branchen der BGN zeigt mit -3,4 Prozent bei den meldepflichtigen Unfällen ebenfalls einen leichten Rückgang (2025: 65.739, Vorjahr 68.080). Über den Zeitraum von 2019 bis 2025 ergibt sich eine überaus positive Entwicklung der Arbeitsunfälle: Der Rückgang in dieser Zeitperiode beträgt 20,1 Prozent.

Insgesamt wendete die BGN im vergangenen Jahr 557,3 Millionen Euro für Entschädigungsleistungen auf (Vorjahr: 545,1 Millionen Euro), ein Anstieg um 2,2 Prozent. Ursache hierfür sind vor allem Kostensteigerungen im Gesundheitswesen. Wie hoch Behandlungsfälle sein können, zeigen zwei Beispiele: Der Fall einer ambulanten Heilbehandlung im vergangenen Jahr kostete 147.300. Euro; die bisherigen Gesamtkosten des Falls betragen rund 900.000 Euro. Die teuerste stationäre Behandlung im vergangenen Jahr kostete 362.000 EUR, in diesem konkreten Fall betragen die bisherigen Gesamtkosten 750.000 EUR.

www.bgn.de


Beiträge, die Sie auch interessieren könnten

Branchennews Beiträge sinken Der Vorstand der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat in seiner April-Sitzung den Beitragsfuß für das Jahr 2025 beschlossen: Er beträgt 0,3334 (je 100 Euro Entgelt), der Vorschuss-Beitrag wurde auf 0,3210 festgesetzt.Nominal steigt der Beitragsfuß zwar leicht, durch den im vergangenen Jahr beschlossenen neuen Gefahrtarif mit größtenteils niedrigeren Gefahrklassen ergibt sich aber für Unternehmen der Hotellerie und Gastronomie eine Senkung von rund neun Prozent.Das Unfallgeschehen in den Branchen der BGN zeigt mit -3,4 Prozent bei den meldepflichtigen Unfällen ebenfalls einen leichten Rückgang (2025: 65.739, Vorjahr 68.080). Über den Zeitraum von 2019 bis 2025 ergibt sich eine überaus positive Entwicklung der Arbeitsunfälle: Der Rückgang in dieser Zeitperiode beträgt 20,1 Prozent.Insgesamt wendete die BGN im vergangenen Jahr 557,3 Millionen Euro für Entschädigungsleistungen auf (Vorjahr: 545,1 Millionen Euro), ein Anstieg um 2,2 Prozent. Ursache hierfür sind vor allem Kostensteigerungen im Gesundheitswesen. Wie hoch Behandlungsfälle sein können, zeigen zwei Beispiele: Der Fall einer ambulanten Heilbehandlung im vergangenen Jahr kostete 147.300. Euro; die bisherigen Gesamtkosten des Falls betragen rund 900.000 Euro. Die teuerste stationäre Behandlung im vergangenen Jahr kostete 362.000 EUR, in diesem konkreten Fall betragen die bisherigen Gesamtkosten 750.000 EUR.www.bgn.de

Anmelden


Sie haben noch keinen Zugang? Jetzt kostenlos registrieren!

Passwort vergessen?

Kostenlose Registrierung


Sie haben bereits einen Zugang? Zum Login!

Passwort vergessen


Diese Website verwendet Cookies. Indem Sie die Website und ihre Angebote nutzen und weiter navigieren, akzeptieren Sie diese Cookies. Dies können Sie in Ihren Browsereinstellungen ändern. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.