Verdichtung von bis zu 60 Prozent


 
 
Das Meininger Hotel am Berliner Hauptbahnhof, nach eigenen Angaben mit einer Auslastung von 97 Prozent / Foto: Bergmann

Das Meininger Hotel Hauptbahnhof in Berlin spricht mit einem Hybrid-Konzept unterschiedliche Zielgruppen von Touristen bis hin zu Gruppenbelegungen in Form von Schulklassen an – die Auslastung an dem prominenten Standort beträgt nach eigenen Angaben 97 Prozent. Da bei dieser Größenordnung die Menge des zu entsorgenden Restmülls entsprechend groß ist, sollten hier Einsparungen realisiert werden. Die Lösung wurde mit einer Abfall-Pack-Station zur Verdichtung des Restmülls von Heinz Bergmann gefunden.

 

Was der Reinigungsservice täglich aus den Abfallkörben der fast 300 Zimmer in handelsüblichen blauen Säcken etagenweise zusammentrug, verlangte mit Anwachsen der Belegungsquote im Meininger Hotel dringend nach einer zukunftssicheren, kostengünstigen und für das Servicepersonal praktikablen Lösung, wie Kristina Rösler, Operations Manager, erläutert: „Funktionsräume, die Zugänge sind im Hotelbetrieb oft eng, verwinkelt, so auch bei uns. Der Platz zum Lagern der blauen Säcke bis zur Abholung durch unseren Entsorger reichte nie aus. Besonders nach den Wochenenden waren unsere drei 1.100-Liter-Rollbehälter regelmäßig überfüllt, Säcke stapelten sich auf den Wegen zum Entsorgungsraum, selbst die sechsmalige Abholung pro Woche brachte keine Besserung. Von den anfallenden Kosten einmal ganz abgesehen. In dieser Situation wurde das Entsorgungskonzept der Bergmann Abfall-Pack-Station für uns zum optimalen Problemlöser.“

 

 
 
Die Bergmann Abfall-Pack-Station im Meininger Hotel Berlin hilft, den anfallenden Restmüll seltener abzutransportieren / Foto: Bergmann

Abfall-Pack-Station verdichtet Restmüll am Entstehungsort

Der Schlüssel zur Lösung des Problems lag in der „Luftigkeit“ des Restmülls. In den blauen Säcken sorgte jede Menge Luft dafür, dass zwar das Sackvolumen ausgefüllt, jedoch der eigentliche Abfall im Verhältnis geringer war. Die Bergmann Maschine, kurz auch Pack-Station genannt, -- aus Platzgründen vor Ort ist der Typ APS 800, elektrisch betrieben, im Einsatz – erfasst, zerreißt und verdichtet die gefüllten Plastiksäcke in einem Arbeitsgang. Über eine Schütte eingeworfen, sorgt eine Verdichtungswalze mit ihrer Rechts-Links-Rotation dafür, dass der Plastiksack mit Inhalt zerrissen wird. Die Bedienung ist einfach: Schütte herausklappen, Sack einwerfen, Schütte schließen, Startknopf drücken und schon verdichtet die Pack-Station den Abfall in einen 800-Liter-Rollbehälter, Schicht auf Schicht. Die Maschine arbeitet kontinuierlich, bis sie nach Erreichen der Füllmenge automatisch abregelt.

 

Ein Abfallprozedere, das sich rechnet

Durch den Einsatz der Pack-Station kann der Restmüll jetzt in nur zwei Rollbehältern bis zur Abholung gelagert werden, bisher wurden drei benötigt. Ebenfalls ließ sich der Abholrhythmus von sechsmal pro Woche auf dreimal verringern. Je nach Anfall des Restmülls ergaben sich Einsparungen von 40 bis 60 Prozent, die die Anschaffungskosten in weniger als einem Jahr amortisierten.

 

„Für unseren Hotelbetrieb hat sich die Bergmann Abfall-Pack-Station in jeder Hinsicht bewährt. Nach einer kurzen, problemlosen Eingewöhnungszeit – Respekt ist bei technischen Neuerungen immer angebracht – wird die Pack-Station wie selbstverständlich als ‚Abfallkollege‘ betrachtet. Der Reinigungsservice bedient die Anlage, immer wieder unterschiedliche Personen, ohne Probleme, es geht eben leicht von der Hand. Die Zeit von anwachsenden Müllbergen, zugestellten Räumen, vielen Entsorgungsfahrten ist vorbei“, wie Rösler erklärt. „Hinzu kommt die Robustheit der Maschine, die, obwohl kontinuierlich beschickt, mit wenig Wartung auskommt. Sollten doch einmal Probleme auftauchen, fühlen wir uns beim Bergmann-Service in Berlin, vertreten von Dipl.-Ing. Siegried Roßkopf, gut aufgehoben.“

 

www.bergmann-online.com

 

Geschrieben am: 11.08.2017